Barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche, Klappsitz, Haltegriffen und unterfahrbarem Waschtisch

Badsanierung · Barrierefrei

Barrierefreies Bad in Berlin: Planung nach DIN 18040-2

Ein Bad, das auch in zehn Jahren noch funktioniert: schwellenlos, mit genug Bewegungsfläche, sicheren Griffen und Objekten in der richtigen Höhe. Wir planen nach DIN 18040-2, sagen offen, wo Ihr Grundriss Grenzen setzt, und stimmen Zuschüsse vor Baubeginn ab.

  • Maße nach DIN 18040-2
  • Bodengleiche Dusche nach DIN 18534
  • Pflegekasse bis 4.180 € je Maßnahme
  • Kostenlose Badplanung mit Aufmaß

CLIENI SHK baut in Berlin und Brandenburg barrierefreie und barrierearme Bäder nach DIN 18040-2: Bewegungsflächen von 120 × 120 cm, bei Rollstuhlnutzung 150 × 150 cm, bodengleiche Dusche, erhöhtes WC, Stützgriffe und unterfahrbarer Waschtisch. Bei Pflegegrad zahlt die Pflegekasse derzeit bis zu 4.180 € je Maßnahme, beantragt vor Baubeginn.

Oft beginnt es mit einem Sturz, einer Operation oder einem Pflegegrad, und plötzlich wird die Badewanne zum Hindernis. Manche planen auch vorausschauend und bauen das Bad gleich so um, dass es im Alter noch passt. In beiden Fällen gilt: Ein barrierefreies Bad ist keine Frage einzelner Hilfsmittel, sondern der Planung von Flächen, Höhen und Wegen.

Die DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen, Wohnungen) beschreibt, wie ein solches Bad aussehen soll. Sie unterscheidet zwischen barrierefrei nutzbar und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar, kurz „R“. In Berliner Altbauwohnungen lässt sich die Norm nicht immer vollständig umsetzen. Dann sprechen wir von einem barrierearmen Bad und konzentrieren uns auf die Punkte, die im Alltag den größten Unterschied machen.

CLIENI SHK übernimmt Planung, Rückbau, Sanitärinstallation und Abdichtung selbst und koordiniert Elektro, Fliesen, Trockenbau, Maler und Endreinigung mit festen Partnerbetrieben. Für Sie und Ihre Angehörigen gibt es einen Ansprechpartner und einen Zeitplan, was bei einem Umbau unter Zeitdruck viel wert ist.

Kostenlos

Badplanung mit Aufmaß

Wir messen Ihr Bad aus, planen Grundriss, Dusche und Leitungswege mit Ihnen und stellen Ihnen einen Zeitplan für alle Gewerke vor.

  • Aufmaß vor Ort
  • Grundrissvorschlag und Materialberatung
  • Zeitplan für alle Gewerke
Kostenlose Badplanung anfragen

Unverbindlich, für Badsanierungen in Berlin und Brandenburg.

Die wichtigsten Maße nach DIN 18040-2

Die folgenden Werte sind die Eckpunkte, an denen wir die Planung ausrichten. Welche davon in Ihrem Bad erreichbar sind, klären wir beim Aufmaß.

  • Bodengleich heißt: kein Duschtassenrand, höchstens eine minimale Absenkung zum Duschbereich, dazu rutschhemmende Fliesen.
  • Wände an WC, Dusche und Waschtisch müssen so beschaffen sein, dass Griffe und ein Duschklappsitz später sicher befestigt werden können. Das planen wir in der Vorwand mit ein, auch wenn die Griffe erst in ein paar Jahren kommen.
ElementBarrierefrei nutzbarRollstuhlgerecht (R)
Bewegungsfläche vor WC, Waschtisch und in der Dusche120 × 120 cm150 × 150 cm
Duschebodengleich, mindestens 120 × 120 cmbodengleich, 150 × 150 cm, Fläche darf in die Bewegungsfläche fallen
Türlichte Breite mindestens 80 cm, nicht nach innen aufschlagendlichte Breite mindestens 90 cm, nicht nach innen aufschlagend
WC-Sitzhöhenach Bedarf, oft 46 bis 48 cm46 bis 48 cm inklusive Sitz
WC seitlichStützgriff empfohlenStützklappgriffe beidseitig, an einer Seite freie Fläche von 90 cm Breite und 55 cm Tiefe
WaschtischBeinfreiraum empfohlenunterfahrbar, Oberkante höchstens 80 cm, Spiegel auch im Sitzen nutzbar

Barrierefrei oder barrierearm: was im Berliner Bestand realistisch ist

Ein typisches Altbaubad in Schöneberg oder Prenzlauer Berg hat 4 bis 6 m², eine nach innen aufschlagende Tür von 70 cm und einen Fallstrang an einer festen Stelle. Die vollen R-Maße sind darin selten erreichbar, ohne eine Wand zu versetzen. Im Plattenbau ist die Nasszelle oft noch enger.

Das ist kein Grund, auf den Umbau zu verzichten. Eine bodengleiche Dusche statt Wanne, ein wandhängendes WC in der richtigen Höhe, Griffe an den richtigen Stellen und eine nach außen aufschlagende oder Schiebetür bringen bereits den Großteil des Nutzens. Wir zeigen Ihnen mit einer Skizze, welche Maße erreicht werden und wo Kompromisse nötig sind.

Wanne raus, Dusche rein

Der wichtigste Einzelschritt. Die Dusche wird bodengleich mit Rinne oder Punktablauf ausgeführt, abgedichtet nach DIN 18534.

Tür tauschen

Eine nach außen aufschlagende Tür oder eine Schiebetür vor der Wand verhindert, dass eine gestürzte Person die Tür blockiert.

WC wandhängend und höher

Ein Vorwandelement erlaubt, die Sitzhöhe frei zu wählen, und trägt Stützklappgriffe sicher.

Waschtisch flach und unterfahrbar

Flachaufputz-Siphon oder Unterputz-Siphon schafft Beinfreiheit, im Sitzen wie im Rollstuhl.

Barrierefreies Bad: Wir beraten Sie in ganz Berlin & Brandenburg, ehrlich und mit Blick auf die Förderung.

Ausstattung, die den Alltag sicherer macht

  • Thermostatarmaturen mit Verbrühschutz, damit das Wasser nicht plötzlich zu heiß wird
  • Einhebel- oder berührungslose Armaturen, die sich mit wenig Kraft bedienen lassen
  • Duschklappsitz und senkrechte Haltestange, die zugleich als Brausehalter dient
  • Rutschhemmende Bodenfliesen und kontrastreiche Farben zwischen Boden, Wand und Objekten
  • Blendfreies Licht, Bewegungsmelder für die Nacht, Steckdosen in erreichbarer Höhe (Elektro-Partner)
  • Notruf oder Zugschnur nach Bedarf, abgestimmt mit Pflegedienst oder Hausnotruf-Anbieter
  • Wandverstärkungen für spätere Griffe, auch wenn diese heute noch nicht gebraucht werden

Zuschüsse: Pflegekasse und KfW

Lebt im Haushalt eine Person mit anerkanntem Pflegegrad, kann die Pflegekasse den Umbau als wohnumfeldverbessernde Maßnahme bezuschussen. Derzeit sind das bis zu 4.180 € je Maßnahme. Leben mehrere Anspruchsberechtigte in der Wohnung, kann sich der Betrag erhöhen. Entscheidend ist, dass der Antrag vor Beginn der Arbeiten gestellt wird. Dem Antrag liegen in der Regel ein Kostenvoranschlag und eine kurze Begründung bei, warum der Umbau die Pflege erleichtert oder die Selbstständigkeit fördert.

Unabhängig vom Pflegegrad fördert die KfW den Abbau von Barrieren mit einem Zuschussprogramm. Die Mittel waren in den vergangenen Jahren mehrfach nach kurzer Zeit ausgeschöpft, das Programm wurde zeitweise ausgesetzt. Ob gerade Anträge möglich sind und was dabei zu beachten ist, prüfen wir mit Ihnen vor der Planung.

Eine Zusage oder eine bestimmte Förderhöhe können wir nicht garantieren. Wir liefern Angebot, Maßnahmenbeschreibung und Fotos so, wie Kasse und Bank sie brauchen.

So läuft der Umbau ab

  1. 01

    Gespräch und Bedarf

    Wer nutzt das Bad, mit welchen Einschränkungen, heute und absehbar? Mit Rollator, Rollstuhl oder mit Hilfe einer Pflegeperson?

  2. 02

    Kostenlose Badplanung mit Aufmaß

    Raummaße, Türbreite, Lage des Fallstrangs, Bodenaufbau für die bodengleiche Dusche und Tragfähigkeit der Wände für Griffe.

  3. 03

    Planung mit Skizze

    Welche Maße nach DIN 18040-2 erreicht werden, wo Kompromisse nötig sind, welche Objekte in welcher Höhe.

  4. 04

    Angebot und Antrag

    Ein Angebot für alle Gewerke. Den Kostenvoranschlag reichen Sie bei der Pflegekasse ein, gebaut wird erst nach deren Entscheidung.

  5. 05

    Umbau

    Rückbau, Leitungen, Vorwand, Abdichtung, Fliesen, Montage. Wenn das Bad für einige Tage nicht nutzbar ist, sprechen wir vorher über Übergangslösungen.

  6. 06

    Übergabe und Einweisung

    Wir zeigen Nutzer und Angehörigen die Bedienung, prüfen jeden Griff auf festen Sitz und übergeben die Dokumentation mit Fotos.

Häufige Fragen zum barrierefreien Bad

Barrierefrei bedeutet, dass die Maße der DIN 18040-2 eingehalten sind. Barrierearm ist ein Bad, das die wichtigsten Hürden beseitigt, etwa mit bodengleicher Dusche und Griffen, die Normmaße aber nicht überall erreicht. Im Berliner Altbau ist das oft der realistische Weg.

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