CLIENI SHK plant, saniert und prüft Trinkwasserinstallationen in Berlin und Brandenburg und ist im Installateurverzeichnis der Berliner Wasserbetriebe eingetragen. Für vermietete Häuser mit Großanlage schreibt die Trinkwasserverordnung eine Legionellenuntersuchung mindestens alle drei Jahre vor. Ab 100 KBE je 100 ml ist der technische Maßnahmenwert erreicht, dann setzen wir die nötigen Maßnahmen um.
Die Trinkwasserinstallation ist der Teil der Haustechnik, der vom Wasserzähler bis zur letzten Zapfstelle reicht. Sie gehört dem Eigentümer, und für die Qualität des Wassers hinter dem Hausanschluss ist der Betreiber verantwortlich, nicht das Wasserwerk. CLIENI SHK kümmert sich um diese Anlagen in Berlin und Brandenburg, von der Einzelmaßnahme bis zur Strangsanierung.
Seit dem 24. Juni 2023 gilt die neu gefasste Trinkwasserverordnung. Sie regelt unter anderem, wann Vermieter ihr Warmwasser auf Legionellen untersuchen lassen müssen, was bei einem erhöhten Befund zu tun ist und bis wann Bleileitungen verschwinden mussten. Für Eigentümer und Hausverwaltungen heißt das: Die Anlage muss nicht nur funktionieren, sie muss auch nachweisbar nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik betrieben werden.
Arbeiten an Trinkwasseranlagen, die mit dem Netz der Berliner Wasserbetriebe verbunden sind, dürfen nur eingetragene Installateure ausführen. CLIENI SHK ist in diesem Installateurverzeichnis eingetragen und Mitglied der Handwerkskammer Berlin.
Was gehört zu einer hygienisch sicheren Trinkwasserinstallation?
Legionellen sind Bakterien, die sich in warmem Wasser zwischen etwa 25 und 45 °C vermehren. Gefährlich werden sie, wenn sie beim Duschen als feiner Nebel eingeatmet werden. Deshalb verlangt die Trinkwasserverordnung eine Untersuchung, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung, also ein Speicher mit mehr als 400 Litern oder mehr als 3 Litern Inhalt in einer Leitung zwischen Erwärmer und Zapfstelle, Duschen oder andere Einrichtungen, in denen Wasser vernebelt wird, und eine gewerbliche Abgabe, wozu die Vermietung zählt. Ein- und Zweifamilienhäuser sind ausgenommen. Das Intervall beträgt dann mindestens drei Jahre.
Die Probe nimmt ein zugelassenes Labor. Dafür braucht die Anlage Probenahmeventile an den richtigen Stellen: am Austritt des Trinkwassererwärmers, am Zirkulationsrücklauf und an Zapfstellen, die in den einzelnen Strängen möglichst weit entfernt liegen. Fehlen diese Ventile, rüsten wir sie nach, damit die Untersuchung überhaupt aussagekräftig ist.
Liegt ein Wert bei 100 KBE je 100 ml oder darüber, ist der technische Maßnahmenwert erreicht. KBE steht für koloniebildende Einheiten, also die Zahl der Keime, die im Labor wachsen. Der Betreiber muss dann das Gesundheitsamt informieren, die Ursache untersuchen lassen und eine Risikoabschätzung, früher Gefährdungsanalyse genannt, erstellen lassen. Daraus ergeben sich die Maßnahmen, die wir als Installateur umsetzen.
Die wichtigste Stellschraube ist die Temperatur. Nach den anerkannten Regeln der Technik soll das Warmwasser den Speicher mit mindestens 60 °C verlassen und in der Zirkulation nicht unter 55 °C zurückkommen. Dafür müssen Speicher, Zirkulationspumpe und die Ventile in den Strängen stimmen. Viele Anlagen erreichen das nur, wenn die Zirkulation hydraulisch abgeglichen wird, also jeder Strang die Wassermenge bekommt, die er braucht.
Die zweite Stellschraube ist Bewegung. Wasser, das tagelang in einer Leitung steht, verliert seine Qualität, man spricht von Stagnation. Tote Leitungen zu abgebauten Anschlüssen, selten genutzte Gästebäder oder leerstehende Wohnungen sind typische Ursachen. Wir entfernen Totleitungen, beraten zur Hygienespülung und bauen dort, wo es sinnvoll ist, Spülarmaturen ein.
- Probenahmeventile nach Trinkwasserverordnung nachrüsten
- Maßnahmen nach Legionellenbefund umsetzen
- Temperaturhaltung 60/55 °C und Zirkulation einregulieren
- Totleitungen entfernen, Stagnation vermeiden
- Bleileitungen austauschen, Nachweis für den Betreiber
- Strangsanierung im bewohnten Mehrfamilienhaus
So gehen wir bei der Trinkwasserinstallation vor
- 01
Unterlagen sichten
Prüfbericht des Labors, Schemata, frühere Rechnungen: Wir sehen uns an, was vorliegt, und klären, ob eine Frist des Gesundheitsamts läuft.
- 02
Begehung
Wir nehmen Trinkwassererwärmer, Zirkulation, Stränge und Probenahmestellen auf, messen Temperaturen und suchen Totleitungen.
- 03
Maßnahmenplan
Sie erhalten eine Liste der Maßnahmen mit Priorität, von der Temperatureinstellung bis zur Strangsanierung, und ein schriftliches Angebot.
- 04
Umsetzung
Wir arbeiten abschnittsweise, damit die Bewohner nur kurz ohne Wasser sind, und kündigen Absperrungen rechtzeitig an.
- 05
Spülen und Inbetriebnahme
Neue oder geöffnete Leitungen werden gespült, bevor sie wieder in Betrieb gehen.
- 06
Dokumentation
Einsatzbericht mit Fotos und Messwerten, geeignet für Hausakte, Gesundheitsamt und die nächste Laboruntersuchung.
- 01
Unterlagen sichten
Prüfbericht des Labors, Schemata, frühere Rechnungen: Wir sehen uns an, was vorliegt, und klären, ob eine Frist des Gesundheitsamts läuft.
- 02
Begehung
Wir nehmen Trinkwassererwärmer, Zirkulation, Stränge und Probenahmestellen auf, messen Temperaturen und suchen Totleitungen.
- 03
Maßnahmenplan
Sie erhalten eine Liste der Maßnahmen mit Priorität, von der Temperatureinstellung bis zur Strangsanierung, und ein schriftliches Angebot.
- 04
Umsetzung
Wir arbeiten abschnittsweise, damit die Bewohner nur kurz ohne Wasser sind, und kündigen Absperrungen rechtzeitig an.
- 05
Spülen und Inbetriebnahme
Neue oder geöffnete Leitungen werden gespült, bevor sie wieder in Betrieb gehen.
- 06
Dokumentation
Einsatzbericht mit Fotos und Messwerten, geeignet für Hausakte, Gesundheitsamt und die nächste Laboruntersuchung.
Legionellenbefund vom Labor erhalten? Schicken Sie uns den Prüfbericht, wir sagen Ihnen, welche Schritte jetzt anstehen.
Befunde und was wir dagegen tun
Ein erhöhter Legionellenwert oder schlechtes Wasser hat fast immer eine technische Ursache in der Anlage. Diese Übersicht zeigt die häufigsten.
| Befund | Warum es kritisch ist | Maßnahme durch CLIENI SHK |
|---|---|---|
| Speichertemperatur unter 60 °C | Legionellen können sich im Speicher vermehren | Regelung prüfen, Temperatur anheben, Wärmeerzeuger auf Leistung prüfen |
| Zirkulationsrücklauf unter 55 °C | Einzelne Stränge kühlen aus, Befund an entfernten Zapfstellen | Zirkulation hydraulisch abgleichen, Strangventile tauschen, Pumpe prüfen |
| Totleitungen | Stehendes Wasser, Keimquelle für die ganze Anlage | Leitung am Abzweig abtrennen und entfernen |
| Fehlende Probenahmeventile | Untersuchung nicht aussagekräftig oder nicht durchführbar | Ventile an Speicheraustritt, Zirkulationsrücklauf und Strangenden nachrüsten |
| Ungedämmte Kaltwasserleitung neben Warmwasser | Kaltwasser erwärmt sich über 25 °C | Leitungen dämmen oder trennen |
| Bleileitung | Blei geht ins Wasser über, Frist 12.01.2026 abgelaufen | Austausch und Nachweis für den Betreiber |
| Korrodierte Stahlstränge | Braunes Wasser, Ablagerungen als Nährboden | Strangsanierung in Edelstahl oder Mehrschichtverbund |
Typische Aufgaben rund ums Trinkwasser
Die meisten Aufträge kommen von Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften. Hier die Themen, die uns am häufigsten erreichen.
Legionellenbefund über dem Maßnahmenwert
Das Labor meldet 100 KBE je 100 ml oder mehr. Jetzt ist der Betreiber gefordert: Gesundheitsamt informieren, Ursache klären, Risikoabschätzung erstellen lassen, Maßnahmen umsetzen. Wir übernehmen die technische Seite, vom Temperaturcheck über den Abgleich der Zirkulation bis zum Umbau, und stimmen uns mit dem Gutachter ab, der die Risikoabschätzung erstellt.
Was bedeutet 100 KBE/100 ml?
Das ist der technische Maßnahmenwert für Legionellen nach Trinkwasserverordnung. Wird er erreicht oder überschritten, muss der Betreiber handeln, das Gesundheitsamt informieren und eine Risikoabschätzung erstellen lassen.
Hilft eine thermische Desinfektion?
Sie kann den Befund kurzfristig senken, beseitigt aber nicht die Ursache. Ohne Korrektur von Temperatur, Zirkulation oder Totleitungen kommen die Werte meist wieder.
Probenahmeventile nachrüsten
Viele ältere Anlagen haben keine oder falsch platzierte Probenahmeventile. Wir bauen sie dort ein, wo das Labor repräsentative Proben braucht, und kennzeichnen sie, damit die nächste Untersuchung reibungslos läuft.
Strangsanierung
Wenn Steigleitungen aus verzinktem Stahl oder alten Kupferleitungen nicht mehr dicht sind oder das Wasser belasten, ist eine Strangsanierung fällig. Wir erneuern Strang für Strang, meist mit Edelstahl oder Mehrschichtverbund, und planen die Absperrzeiten so, dass die Wohnungen am Abend wieder Wasser haben. Bei Bedarf verbinden wir das mit der Badsanierung.
Wie lange dauert eine Strangsanierung?
Das hängt von Zahl der Stränge und Etagen ab. Je Strang planen wir einige Arbeitstage, die Wohnungen sind dabei nur stundenweise ohne Wasser. Den genauen Zeitplan erhalten Sie mit dem Angebot.
Bleileitungen ersetzen
Die Frist der Trinkwasserverordnung zur Entfernung oder Stilllegung von Bleileitungen ist am 12. Januar 2026 abgelaufen. In Berliner Altbauten liegen sie oft als kurze Stücke im Keller. Wir finden und ersetzen sie und liefern die Dokumentation, mit der der Betreiber die Erfüllung nachweist.
Stagnation in leerstehenden Wohnungen
Steht eine Wohnung länger leer, steht auch das Wasser in ihren Leitungen. Vor dem Wiederbezug sollte gründlich gespült werden. Für längeren Leerstand beraten wir zu regelmäßigen Spülungen oder zu Spülarmaturen.
Trinkwasserinstallation nach Gebäudetyp
Gründerzeit-Mehrfamilienhaus
Verzinkte Stränge, gelegentlich Blei, oft eine nachträglich eingebaute zentrale Warmwasserbereitung mit langen Wegen. Häufiger Bedarf: Strangsanierung und Abgleich der Zirkulation.
Plattenbau
Meist Fernwärme mit zentraler Trinkwassererwärmung, große Anlagen mit vielen Strängen. Legionellenuntersuchung ist hier Pflicht, Abgleich und Temperaturhaltung sind zentrale Themen.
Einfamilienhaus
Keine Untersuchungspflicht, aber dieselbe Physik. Wir beraten zu Speichertemperatur, Frischwasserstation und Spülung selten genutzter Leitungen.
Gewerbe, Praxis, Pflege
Höhere Anforderungen, in Einrichtungen mit öffentlicher Tätigkeit meist jährliche Untersuchungen. Wir planen die Technik so, dass sie diese Anforderungen dauerhaft erfüllt.
Für wen wir arbeiten
Hausverwaltungen
Maßnahmen nach Befund, Nachrüstung von Probenahmeventilen, Strangsanierung mit Mieterinformation und Dokumentation für die Hausakte.
Eigentümergemeinschaften
Wir erläutern Pflichten und Optionen verständlich und liefern Angebote, die sich in der Eigentümerversammlung beschließen lassen.
Private Vermieter
Auch wer nur ein kleines Mehrfamilienhaus vermietet, kann untersuchungspflichtig sein. Wir prüfen, ob Ihre Anlage als Großanlage gilt.
Gewerbe und Einrichtungen
Hotels, Praxen, Sportstätten und Büros mit Duschen: Wir halten die Anlage technisch auf dem Stand, den die Verordnung verlangt.
Was in Trinkwasseranlagen schiefgehen kann
Biofilm
Eine Schleimschicht aus Mikroorganismen an der Rohrwand, in der sich Legionellen gut halten. Sie wächst bei Stagnation und lauwarmen Temperaturen.
Temperaturverlust in der Zirkulation
Ungleich durchströmte Stränge kühlen aus. Das fällt oft erst auf, wenn das Labor an einer entfernten Zapfstelle einen Befund meldet.
Korrosion und Ablagerungen
Rost und Kalk in alten Stahlleitungen verengen den Querschnitt und bieten Keimen Nischen.
Erwärmtes Kaltwasser
Kaltwasserleitungen, die neben Warmwasser oder Heizung laufen, erwärmen sich. Über etwa 25 °C steigt auch hier das Risiko.
Leckagen an alten Strängen
Undichte Steigleitungen schaden der Bausubstanz. Verdeckte Leckagen ortet unser Schwesterbetrieb CLIENI Abwassertechnik.
Probenahmeventile fehlen oder sitzen an der falschen Stelle? Wir rüsten sie vor der nächsten Untersuchung nach.
Trinkwasserinstallation in den Berliner Bezirken
Wie eine Trinkwasseranlage aufgebaut ist, hängt vom Gebäudetyp ab, und der unterscheidet sich in Berlin von Bezirk zu Bezirk stark.
Trinkwasserinstallation Mitte
Ortsteile: Mitte, Wedding, Gesundbrunnen, Moabit, Tiergarten, Hansaviertel
In Mitte treffen Gründerzeit-Mehrfamilienhäuser in Wedding, Gesundbrunnen und Moabit auf Nachkriegs- und DDR-Wohnungsbau, Hotels, Büros und Praxen. Viele Altbauten haben eine zentrale Warmwasserbereitung, die irgendwann nachgerüstet wurde, mit langen Leitungswegen und einer Zirkulation, die nie richtig einreguliert wurde. Das zeigt sich dann im Laborbefund an den entferntesten Zapfstellen im Seitenflügel. In Hotels und Gewerbeobjekten mit vielen Duschen ist die Anlage groß und die Verantwortung entsprechend. In den Kellern der Altbauten finden wir auch noch Bleistücke, die seit Januar 2026 nicht mehr betrieben werden dürfen. Wir prüfen Temperaturen an Speicher und Zirkulation, rüsten Probenahmeventile nach, gleichen die Stränge ab und dokumentieren alles so, dass die Verwaltung gegenüber dem Gesundheitsamt belegen kann, was getan wurde.
Mehrfamilienhaus in Moabit, Legionellenbefund im Seitenflügel über dem Maßnahmenwert. Zirkulationsrücklauf dort bei 48 °C, Strangventile getauscht und abgeglichen, Nachuntersuchung durch das Labor ohne Befund.
Trinkwasserinstallation Friedrichshain und Kreuzberg
Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
In Friedrichshain-Kreuzberg stehen dicht bebaute Gründerzeithäuser mit Vorderhaus, Seitenflügeln und Quergebäude. Die Trinkwasserleitungen verlaufen dort über lange Wege durch Keller und Höfe, und die Warmwasserbereitung wurde in vielen Häusern erst bei einer Sanierung zentralisiert. Wo einzelne Wohnungen später wieder eigene Durchlauferhitzer bekamen oder Anschlüsse stillgelegt wurden, bleiben oft Totleitungen zurück. Viele Häuser sind als Eigentumswohnungen aufgeteilt, sodass Maßnahmen am Strang über die WEG beschlossen werden müssen. Wir erstellen verständliche Maßnahmenpläne für die Eigentümerversammlung, entfernen Totleitungen, tauschen Bleistücke und planen Strangsanierungen so, dass die Bewohner nur kurz auf Wasser verzichten. Die Dokumentation mit Fotos und Messwerten geht an die Verwaltung und kann dem nächsten Laborauftrag beigelegt werden. Für Eigentümer ist das eine belastbare Grundlage für spätere Beschlüsse.
WEG in Kreuzberg, stillgelegte Anschlüsse im Quergebäude als Totleitungen identifiziert. Leitungen am Abzweig abgetrennt, Zirkulation neu einreguliert, Maßnahmenplan für die Eigentümerversammlung.
Trinkwasserinstallation Pankow
Ortsteile: Prenzlauer Berg, Pankow, Weißensee, Karow, Blankenburg, Niederschönhausen, Französisch Buchholz
Im Prenzlauer Berg wurden die meisten Altbauten in den 1990er und 2000er Jahren saniert, oft mit zentraler Warmwasserbereitung über Fernwärme oder Gas. Diese Anlagen sind inzwischen mehrere Jahrzehnte alt, Zirkulationspumpen und Strangventile lassen nach, und nicht jede Anlage hat die Probenahmeventile, die heute gebraucht werden. In Pankow und Weißensee kommen Altbauten mit älterer Installation hinzu, in Karow und Buch Wohnanlagen der 1990er Jahre mit großen Speichern. In den Einfamilienhausgebieten in Blankenburg und Französisch Buchholz gibt es keine Untersuchungspflicht, die Hygiene bleibt trotzdem ein Thema, etwa bei überdimensionierten Speichern. Wir prüfen Ihre Anlage, rüsten Ventile nach und stellen die Temperaturen so ein, dass Hygiene und Energieverbrauch zusammenpassen. Den Ist-Zustand halten wir mit Messwerten im Bericht fest, damit Veränderungen später sichtbar werden.
Wohnanlage in Karow aus den 1990er Jahren, Probenahme am Zirkulationsrücklauf nicht möglich. Probenahmeventile an Speicher, Rücklauf und Strangenden nachgerüstet und gekennzeichnet.
Trinkwasserinstallation Charlottenburg und Wilmersdorf
Ortsteile: Charlottenburg, Wilmersdorf, Grunewald, Schmargendorf, Halensee, Westend
Die repräsentativen Altbauten in Charlottenburg und Wilmersdorf haben große Wohnungen mit mehreren Bädern und oft sehr lange Leitungswege. Viele wurden als Mietshäuser mit zentraler Warmwasserbereitung ausgestattet und fallen damit unter die Untersuchungspflicht. In älteren Anlagen reicht die Leistung des Speichers oder die Zirkulation nicht, um in allen Strängen 55 °C zu halten, gerade in weitläufigen Häusern mit Seitenflügeln. In Hotels und Pensionen rund um den Kurfürstendamm ist die Zahl der Duschen hoch und die Nutzung schwankend, was Stagnation begünstigt. In Grunewald und Westend stehen große Villen, bei denen Einliegerwohnungen oder Vermietung die Pflichten verändern können. Wir prüfen, welche Pflichten für Ihr Haus gelten, und setzen die technischen Maßnahmen um. Temperaturen und Befunde halten wir im Bericht mit Messwerten fest.
Pension in Charlottenburg, wechselnde Belegung, Befund in selten genutzten Zimmern. Spülplan eingeführt, Spülarmaturen an zwei Strangenden eingebaut, Speichertemperatur korrigiert.
Trinkwasserinstallation Spandau
Ortsteile: Spandau, Staaken, Falkenhagener Feld, Haselhorst, Siemensstadt, Kladow, Gatow
In Spandau sind die Großwohnanlagen im Falkenhagener Feld, in Staaken und in Haselhorst die typischen untersuchungspflichtigen Anlagen: viele Wohnungen, zentrale Trinkwassererwärmung, zahlreiche Stränge. Hier kommt es auf eine funktionierende Zirkulation mit abgeglichenen Strängen an, sonst kühlen einzelne Bereiche aus. In den Siedlungen in Siemensstadt und in der Altstadt sind die Häuser kleiner, aber oft ebenfalls vermietet und mit zentralem Speicher ausgestattet. In Kladow und Gatow stehen überwiegend Einfamilienhäuser ohne Untersuchungspflicht, hier beraten wir eher zu Speichergröße und Temperatur. Für Wohnungsunternehmen und Verwaltungen übernehmen wir Maßnahmen nach Befund, Strangsanierungen und die Nachrüstung von Probenahmeventilen, abgestimmt auf die Termine des Labors. Nach der Umsetzung erhalten Sie ein Temperaturprotokoll für die Hausakte, das auch dem Labor als Grundlage dient.
Wohnanlage im Falkenhagener Feld, wiederholte Befunde in zwei Strängen. Zirkulation vermessen, thermostatische Strangventile nachgerüstet, Temperaturprotokoll für die Verwaltung.
Trinkwasserinstallation Steglitz und Zehlendorf
Ortsteile: Steglitz, Zehlendorf, Lichterfelde, Lankwitz, Dahlem, Nikolassee, Wannsee
In Steglitz und Lichterfelde gibt es viele Mehrfamilienhäuser aus Gründerzeit und Nachkriegszeit, die vermietet sind und eine zentrale Warmwasserbereitung haben. Diese Anlagen fallen häufig unter die Untersuchungspflicht der Trinkwasserverordnung. In Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee und Wannsee dominieren Villen und Einfamilienhäuser, dazu Pflegeheime, Schulen und Sportstätten mit höheren Anforderungen. Bei Villen mit Einliegerwohnung klären wir, ob die Anlage als Großanlage gilt. Ein Thema in diesem Bezirk ist der Umstieg auf Wärmepumpen: Große Trinkwasserspeicher, die dauerhaft auf 60 °C gehalten werden, sind mit einer Wärmepumpe teuer im Betrieb. Eine Frischwasserstation löst diesen Konflikt, weil kaum Trinkwasser gespeichert wird. Wir planen die Umstellung so, dass Hygiene und Effizienz zusammenpassen. Die Umstellung dokumentieren wir mit Messwerten.
Mehrfamilienhaus in Lichterfelde mit Wärmepumpenplanung, 500-Liter-Trinkwasserspeicher. Umbau auf Pufferspeicher mit Frischwasserstation, das gespeicherte Trinkwasservolumen sinkt deutlich, die Untersuchungspflicht prüfen wir anschließend neu.
Trinkwasserinstallation Tempelhof und Schöneberg
Ortsteile: Schöneberg, Tempelhof, Friedenau, Mariendorf, Marienfelde, Lichtenrade
Unser Sitz in der Kolonnenstraße liegt mitten in einem Bezirk mit vielen vermieteten Gründerzeithäusern in Schöneberg und Friedenau. Hier sind Bleistücke im Keller, verzinkte Stränge und unzureichend einregulierte Zirkulationen die häufigsten Themen. Nach dem Ablauf der Bleifrist im Januar 2026 lassen Verwaltungen verstärkt die Keller prüfen. In Tempelhof stehen Siedlungen der Zwischenkriegszeit mit kleineren Anlagen, in Mariendorf und Marienfelde Wohnanlagen der 1960er und 1970er Jahre mit zentraler Trinkwassererwärmung und oft schon zweimal erneuerten Speichern. In Lichtenrade überwiegen Einfamilienhäuser. Wir arbeiten eng mit Hausverwaltungen zusammen, übernehmen Maßnahmen nach Laborbefund und planen Strangsanierungen, die sich in bewohnten Häusern in Etappen umsetzen lassen. Jede Etappe dokumentieren wir mit Fotos und Druckprüfung für die Hausakte der Verwaltung.
Gründerzeithaus in Friedenau, Strangsanierung in vier Steigleitungen. Arbeiten strangweise in Edelstahl, Absperrung jeweils tagsüber, abends wieder Wasser, Bericht mit Druckprüfung.
Trinkwasserinstallation Neukölln
Ortsteile: Neukölln, Britz, Buckow, Rudow, Gropiusstadt
In Nord-Neukölln stehen viele vermietete Altbauten mit alter Trinkwasserinstallation, teils mit zentraler Warmwasserbereitung, teils mit Durchlauferhitzern in den Wohnungen. Nur die zentralen Anlagen fallen in der Regel unter die Legionellenpflicht, doch auch in den anderen Häusern sind verzinkte Stränge und Blei im Keller ein Thema. Die Gropiusstadt ist mit ihren Hochhäusern ein Fall für große Anlagen mit vielen Strängen, bei denen Temperaturhaltung über viele Etagen die zentrale Aufgabe ist. In Britz, Buckow und Rudow sind die Häuser überwiegend kleiner. Wir unterstützen Verwaltungen dabei, zu klären, welche Häuser untersuchungspflichtig sind, rüsten Probenahmeventile nach, setzen Maßnahmen nach Befund um und sanieren Stränge in bewohnten Häusern. Die Dokumentation mit Messwerten geht direkt an die Verwaltung.
Altbau im Schillerkiez, Hausverwaltung klärt die Untersuchungspflicht. Zentraler Speicher mit mehr als 400 Litern, Pflicht bestätigt, Probenahmeventile vor der ersten Laboruntersuchung eingebaut.
Trinkwasserinstallation Treptow und Köpenick
Ortsteile: Treptow, Köpenick, Adlershof, Niederschöneweide, Friedrichshagen, Grünau, Bohnsdorf
Treptow-Köpenick hat eine gemischte Struktur: Altbauten in Treptow, Niederschöneweide und der Köpenicker Altstadt, DDR-Wohnungsbau in Köpenick und Adlershof, dazu Wohnanlagen neueren Datums und viele Einfamilienhäuser in Friedrichshagen, Grünau, Bohnsdorf und Müggelheim. Untersuchungspflichtig sind vor allem die Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen mit zentraler Trinkwassererwärmung. In den DDR-Bauten ist die Trinkwasserinstallation oft über Fernwärme angebunden, mit großen Speichern und vielen Strängen. In den Altbauten geht es häufig um verzinkte Stränge und Totleitungen. Bei Ferienwohnungen und Pensionen am Wasser kommt das Thema Stagnation durch saisonale Nutzung hinzu. Wir prüfen die Anlage, gleichen die Zirkulation ab und planen Spülungen für wenig genutzte Bereiche. Temperaturen und Maßnahmen halten wir im Bericht fest, damit die Verwaltung sie gegenüber dem Labor oder dem Gesundheitsamt belegen kann.
Wohnanlage in Adlershof mit Fernwärme, Rücklauftemperatur der Zirkulation zu niedrig. Wärmeübertrager und Pumpe geprüft, Stränge abgeglichen, Temperaturen dokumentiert.
Trinkwasserinstallation Marzahn und Hellersdorf
Ortsteile: Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf
Die Großsiedlungen in Marzahn und Hellersdorf werden überwiegend mit Fernwärme versorgt, die Trinkwassererwärmung erfolgt zentral je Gebäude oder Hausgruppe. Das sind klassische Großanlagen mit Untersuchungspflicht, oft mit zehn und mehr Etagen und vielen Strängen. Die Herausforderung ist, die Temperatur bis in den letzten Strang zu halten, ohne die Anlage unnötig heiß zu fahren. Viele Stränge wurden in den 1990er Jahren saniert und kommen jetzt erneut in das Alter, in dem Ventile und Pumpen nachlassen. Für Wohnungsunternehmen und Genossenschaften übernehmen wir Strangsanierungen, den Abgleich der Zirkulation und Maßnahmen nach Laborbefund. In Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf stehen dagegen Einfamilienhäuser, hier beraten wir zu Speichertemperatur und Frischwasserstation. Messwerte und Fotos gehen in den Bericht an die Verwaltung.
Elfgeschosser in Marzahn, Befund in den obersten Etagen. Zirkulationsstränge mit thermostatischen Ventilen nachgerüstet, Pumpe getauscht, Nachuntersuchung ohne Auffälligkeiten.
Trinkwasserinstallation Lichtenberg
Ortsteile: Lichtenberg, Friedrichsfelde, Karlshorst, Hohenschönhausen, Rummelsburg, Fennpfuhl
Lichtenberg hat mit Hohenschönhausen, Friedrichsfelde und dem Fennpfuhl große Plattenbaugebiete, die fast durchgehend zentrale Trinkwassererwärmung über Fernwärme haben. Genossenschaften und Wohnungsunternehmen sind hier unsere wichtigsten Auftraggeber, und die Themen wiederholen sich: Temperaturhaltung in hohen Gebäuden, Abgleich der Zirkulation, Probenahmeventile, Strangsanierung. Im Weitlingkiez und in Teilen von Karlshorst stehen Altbauten mit verzinkten Leitungen und mitunter noch Bleistücken. Die Neubauten in Rummelsburg haben moderne Anlagen, bei denen es eher um den bestimmungsgemäßen Betrieb geht, also regelmäßige Wasserentnahme an allen Zapfstellen. Wir arbeiten mit festen Ansprechpartnern auf Verwalterseite und liefern eine Dokumentation, die sich an die Unterlagen des Labors anschließen lässt. Absperrungen kündigen wir den Mietern rechtzeitig über Aushang an, damit sich jeder darauf einstellen kann.
Genossenschaft in Hohenschönhausen, Strangsanierung über zehn Etagen in einem Aufgang. Arbeiten in Etappen mit Mieterinformation, Edelstahlstränge mit neuen Probenahmeventilen.
Trinkwasserinstallation Reinickendorf
Ortsteile: Reinickendorf, Tegel, Wittenau, Hermsdorf, Frohnau, Heiligensee, Waidmannslust, Märkisches Viertel
Im Märkischen Viertel stehen große Wohnanlagen mit zentraler Trinkwassererwärmung, klassische Fälle für die Untersuchungspflicht mit vielen Strängen und großen Höhen. In Tegel und Wittenau kommen Wohnanlagen der Nachkriegszeit hinzu, in denen Speicher und Zirkulation oft mehrfach umgebaut wurden. Frohnau, Hermsdorf, Heiligensee und Waidmannslust sind dagegen von Einfamilienhäusern geprägt. Dort gibt es keine Untersuchungspflicht, aber häufig überdimensionierte Speicher, die für eine inzwischen kleinere Familie zu groß sind und selten vollständig durchgespült werden. Wir beraten dann zu Speichergröße und Temperatur. Für Verwaltungen übernehmen wir die Umsetzung von Maßnahmen nach Laborbefund, Nachrüstungen und Strangsanierungen, dokumentiert mit Fotos und Messwerten. So kann die Verwaltung gegenüber Gesundheitsamt und Labor nachweisen, welche Schritte wann umgesetzt wurden und mit welchem Ergebnis.
Wohnanlage in Wittenau, Speicher aus den 1990er Jahren schafft keine 60 °C mehr. Speicher ersetzt, Zirkulation abgeglichen, Probenahmeventile am neuen Speicher gesetzt.
Trinkwasserinstallation in Brandenburg
Im Umland arbeiten wir für Hausverwaltungen, Wohnungsunternehmen und Eigentümer von Mehrfamilienhäusern ebenso wie für Einfamilienhausbesitzer. Die Trinkwasserverordnung gilt bundesweit, die Anforderungen sind dieselben wie in Berlin.
Trinkwasserinstallation Potsdam
In Potsdam betreuen wir vermietete Altbauten in der Innenstadt und in Babelsberg sowie Wohnanlagen am Stadtrand, von Probenahmeventilen bis zur Strangsanierung.
Trinkwasserinstallation Oranienburg
Wohnanlagen mit zentraler Warmwasserbereitung und ältere Mehrfamilienhäuser in Oranienburg brauchen oft einen Abgleich der Zirkulation und neue Probenahmestellen.
Trinkwasserinstallation Bernau
In Bernau arbeiten wir in Mehrfamilienhäusern und Wohnanlagen. Häufige Aufgaben sind Maßnahmen nach Befund und das Entfernen von Totleitungen.
Trinkwasserinstallation Falkensee
Überwiegend Einfamilienhäuser, dazu einige Mehrfamilienhäuser mit Untersuchungspflicht. Wir klären, ob Ihre Anlage betroffen ist.
Trinkwasserinstallation Königs Wusterhausen
In Königs Wusterhausen stehen neben Einfamilienhäusern Wohnanlagen aus DDR-Zeit mit zentraler Trinkwassererwärmung. Temperaturhaltung und Strangsanierung sind hier typische Themen.
Trinkwasserinstallation Strausberg
In den Wohngebieten von Strausberg gibt es viele Mehrfamilienhäuser mit zentraler Anlage. Wir unterstützen Verwaltungen bei der Umsetzung der Trinkwasserverordnung.
Trinkwasserinstallation Teltow
Die neueren Wohnanlagen in Teltow haben moderne Technik. Hier geht es vor allem um bestimmungsgemäßen Betrieb, Spülung und die richtige Einstellung der Temperaturen.
Stränge alt, Wasser braun oder Blei im Keller? Wir planen die Sanierung abschnittsweise im bewohnten Haus.
Warum CLIENI SHK für Ihre Trinkwasserinstallation
Häufige Fragen zur Trinkwasserinstallation in Berlin
Wenn das Haus eine Großanlage zur Trinkwassererwärmung hat, also einen Speicher mit mehr als 400 Litern oder mehr als 3 Litern Inhalt in einer Leitung zwischen Erwärmer und Zapfstelle, und es Duschen gibt. Ein- und Zweifamilienhäuser sind ausgenommen. Die Untersuchung ist dann mindestens alle drei Jahre fällig.
100 KBE je 100 ml. Wird dieser Wert erreicht oder überschritten, muss der Betreiber das Gesundheitsamt informieren, die Ursache untersuchen und eine Risikoabschätzung erstellen lassen.
Die Probenahme und Untersuchung übernimmt ein zugelassenes Labor. Wir bereiten die Anlage vor, rüsten Probenahmeventile nach und setzen die Maßnahmen nach einem Befund um.
Nach den anerkannten Regeln der Technik mindestens 60 °C am Austritt des Trinkwassererwärmers und nicht unter 55 °C im Zirkulationsrücklauf. Kaltwasser sollte möglichst unter 25 °C bleiben.
Sie ersetzt die frühere Gefährdungsanalyse. Ein Sachverständiger untersucht nach einem erhöhten Befund die Anlage, benennt die Ursachen und empfiehlt Maßnahmen. Wir setzen diese technisch um.
Stagnation heißt, dass Wasser längere Zeit in einer Leitung steht. Dabei können Keime wachsen und Stoffe aus dem Rohr ins Wasser übergehen. Totleitungen, leerstehende Wohnungen und selten genutzte Zapfstellen sind die häufigsten Ursachen.
Eine gezielte Spülung der Leitungen, um stehendes Wasser auszutauschen, etwa vor dem Wiederbezug einer Wohnung oder nach Arbeiten an der Anlage. Bei dauerhaft wenig genutzten Bereichen können Spülarmaturen das automatisch übernehmen.
Ja. Nach der Trinkwasserverordnung mussten Bleileitungen bis zum 12. Januar 2026 entfernt oder stillgelegt werden. Fristverlängerungen gibt es nur in Ausnahmefällen über das Gesundheitsamt.
Das hängt von der Zahl der Stränge und Etagen ab, vom Leitungsmaterial, von der Zugänglichkeit der Schächte, davon, ob Bäder geöffnet werden müssen, und von der Abstimmung mit den Bewohnern. Nach der Begehung bekommen Sie vorab ein verbindliches Angebot.
Arbeiten an Trinkwasseranlagen, die an das Netz der Berliner Wasserbetriebe angeschlossen sind, dürfen nur Installateure ausführen, die in deren Installateurverzeichnis eingetragen sind. CLIENI SHK ist dort eingetragen.
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Hausverwaltung oder WEG? Rufen Sie uns an unter 030 70016542, wir vereinbaren eine Begehung.

