CLIENI SHK plant und installiert Wärmepumpen in Berlin und Brandenburg, vom Einfamilienhaus bis zum Gründerzeit-Altbau. Grundlage ist eine raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, danach wählen wir Bauart und Größe. Die KfW-Förderung 458 beträgt bis zu 70 Prozent, für Selbstnutzer mit niedrigem Einkommen bis zu 80 Prozent, das verbindliche Angebot folgt nach dem kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort.
Die Wärmepumpe ist für die meisten Häuser in Berlin und Brandenburg inzwischen die naheliegende Heizung, wenn der alte Öl- oder Gaskessel ersetzt werden soll. Sie nimmt Wärme aus der Außenluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser auf, hebt sie mit Strom auf Heiztemperatur und gibt sie an Heizkörper oder Fußbodenheizung ab. Aus einer Kilowattstunde Strom werden so im Jahresmittel drei bis fünf Kilowattstunden Wärme, je nach Gebäude und Bauart.
Seit dem 29.07.2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) statt des bisherigen Gebäudeenergiegesetzes. Die 65-Prozent-Pflicht für neu eingebaute Heizungen ist entfallen, Gas und Öl sind wieder erlaubt. Wer aber neu mit Gas oder Öl heizt, muss einen steigenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe einsetzen: 10 Prozent ab 2029, 15 Prozent ab 2030, 30 Prozent ab 2035 und mindestens 60 Prozent ab 2040. Zusammen mit dem steigenden CO2-Preis wird fossiles Heizen im Betrieb teurer. Gefördert wird ausschließlich der Wechsel auf erneuerbare Heizungen.
Ob eine Wärmepumpe in Ihrem Haus wirtschaftlich läuft, entscheidet sich nicht am Gerät, sondern an der Planung: an der Heizlast, an der nötigen Vorlauftemperatur, an den Heizkörpern und am Aufstellort. Genau dort setzen wir an. Wir rechnen zuerst, dann empfehlen wir, und wenn eine Wärmepumpe in einem Gebäude nicht sinnvoll ist, sagen wir das auch.
Wärmepumpen-Check vor Ort
Wir kommen vorbei, schauen uns Heizkörper, Heizraum und Aufstellort an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie eine Wärmepumpe bei Ihnen passt.
- Heizkörper und Vorlauftemperatur prüfen
- Aufstellort und Schallschutz bewerten
- Förderfähigkeit nach KfW 458 einschätzen
Unverbindlich, für Einfamilien- und Zweifamilienhäuser in Berlin und Brandenburg.
Im Detail
Was wir bei der Wärmepumpe für Sie übernehmen
Von der ersten Einschätzung bis zur Inbetriebnahme bleibt bei uns ein Ansprechpartner zuständig. Wir planen, installieren, nehmen in Betrieb und stellen die Anlage so ein, dass sie im ersten Winter nicht mit Werkseinstellungen läuft. Die Förderunterlagen bereiten wir mit Ihnen vor und bestätigen den Antrag als Fachunternehmen.
Wenn für die Wärmepumpe mehr umgebaut werden muss, etwa Heizkörper, Fußbodenheizung oder das Bad, koordinieren wir das aus einer Hand. Für größere Umbauten arbeiten wir mit clieni-bau.de aus dem CLIENI-Verbund zusammen.
- Raumweise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 statt Faustformel
- Prüfung der Heizkörper auf Eignung für niedrige Vorlauftemperaturen
- Auswahl von Bauart, Leistung und Fabrikat, herstellerunabhängig
- Aufstellplanung mit Schallberechnung nach TA Lärm
- Demontage und Entsorgung der Altanlage, Einbau von Wärmepumpe, Pufferspeicher und Warmwasserspeicher
- Hydraulischer Abgleich und Einstellung der Heizkurve
- Anmeldung beim Netzbetreiber, auch als steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG
- Bestätigung zum Antrag (BzA) für die KfW-Förderung 458 und Unterlagen für den Verwendungsnachweis
- Wartung und Kontrolle der Effizienz in den ersten Betriebsjahren
Fabrikate, die wir installieren und warten
Wir sind herstellerunabhängig und wählen das Gerät nach Heizlast, Vorlauftemperatur, Schallwerten, Kältemittel und Service. Wir installieren und warten gängige Fabrikate, darunter:
Viessmann
Luft-Wasser-Wärmepumpen in Monoblock- und Split-Bauweise sowie Sole-Wasser-Geräte, verbreitet im Einfamilienhaus.
Vaillant
Luft-Wasser-Monoblock-Geräte mit natürlichem Kältemittel R290, häufig beim Ersatz von Gasthermen.
Stiebel Eltron
Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen, dazu Warmwasser-Wärmepumpen und Lüftungstechnik.
Bosch
Luft-Wasser-Wärmepumpen für Ein- und Zweifamilienhäuser, im Bestand oft als Nachfolger von Bosch- und Junkers-Gasgeräten gefragt.
Wolf
Luft-Wasser-Monoblock-Geräte und Kombinationen mit Lüftung, auch für Hybridlösungen.
Daikin
Luft-Wasser-Wärmepumpen in Split- und Monoblock-Bauweise sowie Luft-Luft-Geräte zum Heizen und Kühlen.
Panasonic
Luft-Wasser-Monoblock- und Split-Geräte, auch in kompakten Ausführungen für Reihenhäuser.
Nibe
Sole-Wasser- und Luft-Wasser-Wärmepumpen, verbreitet bei Erdwärmeanlagen.
Alpha Innotec
Sole-Wasser-, Wasser-Wasser- und Luft-Wasser-Wärmepumpen, häufig in Anlagen mit Erdsonde oder Brunnen.
Die Nennung der Fabrikate bedeutet keine Partnerschaft mit einem Hersteller. Wir empfehlen das Gerät, das zu Ihrem Haus passt, und warten auch Anlagen, die wir nicht selbst eingebaut haben.
Bauarten von Wärmepumpen im Überblick
Wärmepumpen unterscheiden sich vor allem darin, woher sie die Wärme holen und wie Außen- und Innenteil verbunden sind. Welche Bauart passt, hängt an Grundstück, Heizlast, Genehmigungslage und Budget. Diese fünf Bauarten planen und installieren wir.
Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monoblock
Der gesamte Kältekreis sitzt werkseitig geschlossen im Außengerät. Ins Haus führen nur wassergeführte Leitungen. Vor Ort sind keine Arbeiten am Kältemittelkreis nötig, viele aktuelle Geräte arbeiten mit dem natürlichen Kältemittel R290 (Propan).
Eingesetzt bei: Die häufigste Lösung im Einfamilienhaus, im Reihenhaus und im Umland. Gut geeignet, wenn das Außengerät nicht weit vom Heizraum stehen kann und kein Platz für eine Bohrung ist.
Luft-Wasser-Wärmepumpe als Split-Gerät
Außen- und Inneneinheit sind über Kältemittelleitungen verbunden. Das Außengerät ist oft kleiner und leichter. Für Arbeiten am Kältemittelkreis ist eine Sachkunde nach der Chemikalien-Klimaschutzverordnung vorgeschrieben.
Eingesetzt bei: Sinnvoll, wenn das Außengerät klein bleiben muss oder die Leitungswege kurz sind. Wir prüfen bei Split-Geräten besonders die Kältemittelfrage, weil die EU-F-Gase-Verordnung 2024 die Vorgaben für fluorierte Kältemittel verschärft hat.
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)
Eine Erdsonde oder ein Flächenkollektor nimmt Wärme aus dem Boden auf, der auch im Winter eine gleichmäßige Temperatur hat. Die Jahresarbeitszahl liegt typischerweise bei 4,0 bis 5,0, das Gerät steht im Haus und ist außen nicht zu hören.
Eingesetzt bei: Für Grundstücke mit Platz für ein Bohrgerät oder Kollektor und für Bauherren, die auf niedrige Betriebskosten setzen. In Berlin braucht jede Bohrung eine wasserbehördliche Erlaubnis, Wasserschutzgebiete schließen sie teilweise aus.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe (Grundwasser)
Über einen Förder- und einen Schluckbrunnen wird Grundwasser genutzt, das ganzjährig eine gleichmäßige Temperatur hat. Das ergibt hohe Effizienz, setzt aber geeignete Wasserqualität und ausreichende Ergiebigkeit voraus.
Eingesetzt bei: Nur nach Prüfung der Grundwasserverhältnisse und mit wasserrechtlicher Erlaubnis. Eher für größere Gebäude oder Grundstücke mit bekannten, günstigen Bedingungen.
Luft-Luft-Wärmepumpe
Die Wärme wird direkt an die Raumluft abgegeben, über Innengeräte an der Wand oder Decke. Ein wassergeführtes Heizsystem gibt es nicht, Warmwasser muss separat erzeugt werden. Die Geräte können im Sommer auch kühlen.
Eingesetzt bei: Für einzelne Räume, Dachgeschosse, Büros oder als Ergänzung. Als alleinige Heizung eines ganzen Wohnhauses nur in Sonderfällen. Für die Heizungsförderung prüfen wir die Voraussetzungen im Einzelfall, meist ist ein wassergeführtes System die bessere Wahl.
Unabhängig von der Bauart gilt: Je niedriger die nötige Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, mit der das Heizwasser in die Heizkörper fließt. Bis etwa 55 °C arbeiten Wärmepumpen effizient, moderne R290-Geräte erreichen 70 bis 75 °C, allerdings mit geringerer Effizienz.
So läuft Ihr Wärmepumpen-Projekt ab
- 01
Erstgespräch und Online-Check
Sie schildern uns Haus, Heizung und Verbrauch. Mit dem Wärmepumpen-Rechner auf unserer Seite bekommen Sie vorab eine erste Einschätzung zu Heizlast, Gerätegröße und Betriebskosten.
- 02
Termin vor Ort
Wir sehen uns Heizraum, Heizkörper, Leitungen, Stromanschluss und mögliche Aufstellorte an, messen Räume auf und besprechen Ihre Ziele und Ihren Zeitrahmen.
- 03
Heizlast und Auslegung
Wir berechnen die Heizlast raumweise und legen Gerät, Speicher und Vorlauftemperatur fest. Räume mit zu kleinen Heizkörpern sehen Sie danach schwarz auf weiß.
- 04
Verbindliches Angebot
Sie bekommen ein Angebot mit allen Positionen und einer aufschiebenden oder auflösenden Bedingung der Förderzusage, so wie die KfW es verlangt.
- 05
Förderantrag
Sie stellen den Antrag im KfW-Portal „Meine KfW“ vor Beginn der Arbeiten, wir liefern die Bestätigung zum Antrag. Erst mit der Zusage geht es los.
- 06
Einbau
Demontage der Altanlage, Montage von Außen- und Inneneinheit, Hydraulik, Elektrik, Speicher. Ein Einfamilienhaus ist in der Regel in wenigen Arbeitstagen umgestellt.
- 07
Inbetriebnahme und Einregulierung
Hydraulischer Abgleich, Heizkurve, Warmwasser, Sperrzeiten. Wir erklären Ihnen die Bedienung und dokumentieren alle Einstellwerte im Einsatzbericht.
- 08
Nachweis und Betreuung
Wir liefern die Unterlagen für den Verwendungsnachweis bei der KfW. Nach dem ersten Winter sehen wir uns Verbrauch und Laufzeiten an und justieren nach.
- 01
Erstgespräch und Online-Check
Sie schildern uns Haus, Heizung und Verbrauch. Mit dem Wärmepumpen-Rechner auf unserer Seite bekommen Sie vorab eine erste Einschätzung zu Heizlast, Gerätegröße und Betriebskosten.
- 02
Termin vor Ort
Wir sehen uns Heizraum, Heizkörper, Leitungen, Stromanschluss und mögliche Aufstellorte an, messen Räume auf und besprechen Ihre Ziele und Ihren Zeitrahmen.
- 03
Heizlast und Auslegung
Wir berechnen die Heizlast raumweise und legen Gerät, Speicher und Vorlauftemperatur fest. Räume mit zu kleinen Heizkörpern sehen Sie danach schwarz auf weiß.
- 04
Verbindliches Angebot
Sie bekommen ein Angebot mit allen Positionen und einer aufschiebenden oder auflösenden Bedingung der Förderzusage, so wie die KfW es verlangt.
- 05
Förderantrag
Sie stellen den Antrag im KfW-Portal „Meine KfW“ vor Beginn der Arbeiten, wir liefern die Bestätigung zum Antrag. Erst mit der Zusage geht es los.
- 06
Einbau
Demontage der Altanlage, Montage von Außen- und Inneneinheit, Hydraulik, Elektrik, Speicher. Ein Einfamilienhaus ist in der Regel in wenigen Arbeitstagen umgestellt.
- 07
Inbetriebnahme und Einregulierung
Hydraulischer Abgleich, Heizkurve, Warmwasser, Sperrzeiten. Wir erklären Ihnen die Bedienung und dokumentieren alle Einstellwerte im Einsatzbericht.
- 08
Nachweis und Betreuung
Wir liefern die Unterlagen für den Verwendungsnachweis bei der KfW. Nach dem ersten Winter sehen wir uns Verbrauch und Laufzeiten an und justieren nach.
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus? Rufen Sie uns an oder machen Sie zuerst den Wärmepumpen-Rechner online, wir sehen uns die Ergebnisse gemeinsam an.
Ausgangslagen und worauf es bei der Wärmepumpe ankommt
Kein Haus ist wie das andere. Die Tabelle zeigt typische Ausgangslagen in Berlin und im Umland, den entscheidenden Punkt für die Planung und wie wir ihn lösen.
| Ausgangslage | Worauf es ankommt | So lösen wir es |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus mit altem Ölkessel | Heizlast, Platz für Außengerät, Tankentsorgung | Luft-Wasser-Wärmepumpe, Tank fachgerecht stilllegen, Klimageschwindigkeitsbonus prüfen |
| Gasheizung älter als 20 Jahre | Heizkörpergröße und nötige Vorlauftemperatur | Heizlastberechnung, einzelne Heizkörper tauschen, Wärmepumpe mit Heizkörperbetrieb auslegen |
| Neubau oder Haus mit Fußbodenheizung | Niedrige Vorlauftemperatur, hohe Effizienz möglich | Luft-Wasser oder Sole-Wasser, Auslegung auf 35 °C Vorlauf |
| Gründerzeit-Altbau mit Gasetagenheizungen | WEG-Beschluss, Aufstellort im Hof, gemeinsame Abgasanlage | Zentralisierung mit Wärmepumpen-Kaskade, Hybrid oder Wohnungslösung nach Machbarkeitsprüfung |
| Reihenhaus mit kleinem Garten | Abstand zum Nachbarn, Schallschutz nachts | Schallberechnung nach TA Lärm, leises Gerät, schallgünstiger Aufstellort |
| Unsanierter Altbau mit hoher Heizlast | Vorlauftemperatur über 55 °C an kalten Tagen | R290-Hochtemperaturgerät oder Hybrid, parallel Dämmung schrittweise planen |
| Großes Grundstück, Wunsch nach hoher Effizienz | Wasserbehördliche Erlaubnis, Wasserschutzgebiet | Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde, Genehmigung vorab klären |
| Mehrfamilienhaus mit Zentralheizung | Warmwasser und Trinkwasserhygiene, hohe Leistung | Kaskade mehrerer Geräte, Frischwasserstationen oder Hochtemperaturstufe |
Die häufigsten Fragen vor der Entscheidung
Diese Punkte klären wir in fast jedem Beratungsgespräch. Hier die sachlichen Antworten vorab.
Reichen meine Heizkörper?
Das hängt an der Heizlast jedes Raums und an der Heizkörperleistung bei niedriger Vorlauftemperatur. In vielen Häusern reicht der Bestand, oft müssen nur zwei oder drei Heizkörper in kritischen Räumen gegen größere Modelle getauscht werden. Das zeigt die raumweise Heizlastberechnung. Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung.
Brauche ich für eine Wärmepumpe eine Fußbodenheizung?
Nein. Viele Wärmepumpen laufen mit normalen Heizkörpern, wenn diese für die nötige Vorlauftemperatur ausreichend groß sind. Eine Fußbodenheizung verbessert die Effizienz, ist aber keine Bedingung.
Ist mein Haus zu schlecht gedämmt?
Die Heizlast liegt im unsanierten Altbau grob bei 110 bis 150 Watt je Quadratmeter, im sanierten Bestand bei 60 bis 80 Watt. Beides ist mit Wärmepumpe machbar, das Gerät muss dann entsprechend ausgelegt und die Vorlauftemperatur geprüft werden. Dämmung verbessert die Effizienz, ist aber nicht immer die Voraussetzung.
Wie laut ist das Außengerät?
Maßgeblich ist die TA Lärm: Nachts gelten am Immissionsort in reinen Wohngebieten 35 dB(A), in allgemeinen Wohngebieten 40 dB(A). Entscheidend ist also der Pegel am Fenster des Nachbarn. Wir berechnen das vor der Montage und wählen Aufstellort und Gerät so, dass die Werte eingehalten werden.
Darf eine Wärmepumpe an der Grundstücksgrenze stehen?
Das hängt am Schallpegel am Nachbarfenster und an den baurechtlichen Abstandsregeln. Wir prüfen beides vor der Planung und schlagen einen Aufstellort vor, der die Grenzwerte der TA Lärm einhält.
Was kostet der Betrieb?
Der Stromverbrauch ergibt sich aus dem Wärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl (JAZ). Die JAZ gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme die Anlage im Jahresmittel aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt. Mit einem Wärmepumpen-Stromtarif und reduzierten Netzentgelten nach § 14a EnWG sinken die Kosten zusätzlich. Unser Wärmepumpen-Rechner zeigt Ihnen die Größenordnung.
Lohnt sich die Wärmepumpe im Altbau?
In vielen Fällen ja, wenn richtig geplant. Im Altbau mit Heizkörpern sind Jahresarbeitszahlen von 2,8 bis 3,4 realistisch. Wo die Vorlauftemperatur dauerhaft zu hoch bleiben würde, sind ein R290-Hochtemperaturgerät oder eine Hybridlösung Alternativen. Ausführlich dazu auf unserer Seite zur Wärmepumpe im Altbau.
Was ist mit dem Warmwasser?
Die Wärmepumpe erzeugt auch das Warmwasser, meist über einen Warmwasserspeicher mit großer Wärmetauscherfläche. Für die Trinkwasserhygiene planen wir Temperaturen und Legionellenschutz nach den anerkannten Regeln der Technik. Als eingetragener Installateur bei den Berliner Wasserbetrieben dürfen wir an der Trinkwasserinstallation arbeiten.
Wärmepumpe nach Gebäudetyp
Einfamilienhaus und Doppelhaus
Der klassische Fall für die Luft-Wasser-Wärmepumpe. Meist gibt es Platz für das Außengerät, der Heizraum des alten Kessels nimmt Speicher und Inneneinheit auf. Mit Garten und passender Genehmigungslage ist auch Erdwärme eine Option.
Reihenhaus
Wenig Fläche, Nachbarn auf beiden Seiten. Hier entscheidet der Schallschutz. Wir planen den Aufstellort genau, prüfen Dach, Vorgarten oder Garten und wählen ein Gerät mit niedrigem Schallleistungspegel.
Altbau mit Heizkörpern
Heizlastberechnung, Heizkörpercheck, gegebenenfalls einzelne Heizkörper tauschen. Wo die nötige Vorlauftemperatur hoch bleibt, kommen R290-Hochtemperaturgeräte oder Hybridlösungen in Frage.
Mehrfamilienhaus
Höhere Leistung, Warmwasser für viele Parteien, oft ein WEG-Beschluss. Häufig ist eine Kaskade aus mehreren Geräten die robuste Lösung. Mehr dazu auf der Seite zur Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus.
Neubau
Niedrige Heizlast und Fußbodenheizung machen die Wärmepumpe hier zur Standardlösung. Wichtig ist eine sauber gerechnete, nicht überdimensionierte Anlage, sonst taktet sie und verschleißt schneller.
Gewerbe und Praxis
Büros, Praxen und kleine Gewerbeeinheiten lassen sich mit Luft-Wasser- oder Luft-Luft-Wärmepumpen heizen und im Sommer kühlen. Wir planen passend zu Nutzungszeiten und Raumaufteilung.
Für wen wir Wärmepumpen planen
Selbstnutzende Eigentümer
Sie profitieren von allen Boni der KfW-Förderung 458. Wir rechnen mit Ihnen durch, welcher Fördersatz realistisch ist, und stimmen den Zeitplan auf die Förderstufen ab.
Vermieter
Für vermietete Wohnungen gibt es die Grundförderung von 30 Prozent. Wir planen so, dass die Mieter möglichst wenig Einschränkung haben, und liefern eine Dokumentation für die Modernisierungsankündigung.
Eigentümergemeinschaften (WEG)
Wir bereiten Varianten und Kostenschätzungen so auf, dass sie in der Eigentümerversammlung beschlossen werden können, und stehen für Fragen der Eigentümer zur Verfügung.
Hausverwaltungen
Ein Ansprechpartner für Planung, Einbau, Wartung und Störungen. Protokolle und Einsatzberichte digital, pro Objekt ablegbar.
Typische Planungsfehler, die wir vermeiden
Gerät zu groß
Eine überdimensionierte Wärmepumpe schaltet ständig ein und aus. Das kostet Effizienz und Lebensdauer. Grundlage muss die berechnete Heizlast sein, nicht die Leistung des alten Kessels.
Heizkurve zu hoch
Bleibt die Werkseinstellung, läuft die Anlage mit höherer Vorlauftemperatur als nötig. Jedes Grad weniger verbessert die Effizienz. Wir stellen die Heizkurve ein und justieren nach dem ersten Winter.
Kein hydraulischer Abgleich
Ohne Abgleich bekommen manche Räume zu viel, andere zu wenig Wärme. Die Folge sind höhere Vorlauftemperaturen für alle. Der Abgleich gehört bei uns zu jedem Einbau.
Aufstellort ohne Schallplanung
Ein Außengerät direkt unter dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn führt zu Streit und im schlimmsten Fall zum Umsetzen. Wir berechnen den Pegel vorab.
Förderantrag zu spät
Wer vor dem Antrag unterschreibt, ohne dass der Vertrag eine Förderbedingung enthält, oder vor der Zusage mit den Arbeiten beginnt, riskiert die Förderung. Wir achten auf die richtige Reihenfolge.
Heizkörper, Vorlauftemperatur, Aufstellort: Das klären wir beim kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort. Danach bekommen Sie ein verbindliches Angebot mit allen Positionen.
Wärmepumpe in den Berliner Bezirken
Berlin hat zwölf Bezirke mit sehr unterschiedlicher Bebauung, vom Gründerzeit-Hinterhof bis zur Villa am Wasser. Was für eine Wärmepumpe wichtig ist, unterscheidet sich deshalb von Bezirk zu Bezirk.
Wärmepumpe Mitte
Ortsteile: Mitte, Moabit, Hansaviertel, Tiergarten, Wedding, Gesundbrunnen
In Mitte stehen Gründerzeithäuser in Wedding, Gesundbrunnen und Moabit neben Nachkriegsbauten und Neubauten rund um das Zentrum. In den Altbauten heizen viele Wohnungen noch mit Gasetagenheizungen, die Häuser sind eng bebaut, die Höfe klein. Eine Wärmepumpe für das ganze Haus setzt dort meist einen WEG-Beschluss und eine Zentralisierung der Heizung voraus. Wir prüfen, ob eine Kaskade aus mehreren Geräten im Hof oder auf dem Dach Platz findet, ob die Schallwerte gegenüber den Nachbarn eingehalten werden können und ob ein Fernwärmeanschluss in der Straße die bessere Alternative ist. In Neubauten mit Fußbodenheizung ist die Wärmepumpe dagegen meist unkompliziert und sehr effizient. Für einzelne Eigentumswohnungen mit Gasetage prüfen wir auch wohnungsweise Lösungen. Vorab klären wir, welche Unterlagen die Verwaltung für die Versammlung braucht.
Ein Gründerzeithaus in Wedding mit zwölf Gasetagenheizungen. Die Eigentümergemeinschaft lässt eine Machbarkeitsstudie erstellen, wir vergleichen eine zentrale Wärmepumpen-Kaskade im Hof mit dem Fernwärmeanschluss und legen beide Varianten mit Kosten und Förderung zur Beschlussfassung vor.
Wärmepumpe Friedrichshain und Kreuzberg
Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg ist dicht bebaut, mit Gründerzeitblöcken, Seitenflügeln und Hinterhäusern. Viele Wohnungen haben eigene Gasthermen, die Abgase laufen über gemeinsame Schornsteine. Wenn Thermen ausfallen oder die Abgasanlage saniert werden muss, stellt sich die Frage nach dem Umstieg. Außengeräte im Hinterhof sind wegen der Schallreflexion zwischen den Wänden anspruchsvoll, Dachaufstellung ist oft die bessere Wahl, muss aber statisch und baurechtlich geprüft werden. In Teilen des Bezirks gilt zudem Denkmalschutz, sichtbare Geräte an der Straßenfassade sind dann tabu. Wir planen deshalb besonders sorgfältig: Schallberechnung für den Hof, Abstimmung mit der Verwaltung, Varianten mit zentraler Wärmepumpe, Hybridlösung oder Fernwärme. Für sanierte Dachgeschosswohnungen mit Fußbodenheizung ist die Wärmepumpe häufig eine gute Einzellösung. Die Förderung rechnen wir für selbstnutzende Eigentümer und Vermieter im Haus getrennt aus, weil die Boni unterschiedlich greifen.
Ein saniertes Dachgeschoss in Kreuzberg mit Fußbodenheizung und alter Gastherme. Wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aufstellung auf der Dachterrasse, rechnen die Schallwerte zum Nachbarhaus und stellen den Förderantrag mit der Eigentümerin vor Vertragsbeginn.
Wärmepumpe Kreuzberg vor Ort →Wärmepumpe Friedrichshain vor Ort →
Wärmepumpe Pankow
Ortsteile: Prenzlauer Berg, Weißensee, Pankow, Niederschönhausen, Französisch Buchholz, Karow, Buch, Rosenthal, Blankenburg, Heinersdorf
Pankow ist der Bezirk der großen Gegensätze. Im Süden, in Prenzlauer Berg und Weißensee, prägen Gründerzeithäuser mit Gasetagenheizungen das Bild, oft modernisiert, aber mit Heizkörpern, die für hohe Vorlauftemperaturen ausgelegt sind. Im Norden, in Karow, Französisch Buchholz, Rosenthal oder Blankenburg, stehen viele Einfamilien- und Reihenhäuser mit Öl- und Gaskesseln. Dort ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe meist gut umsetzbar, Platz für das Außengerät ist vorhanden. Bei Reihenhäusern in den neueren Siedlungen achten wir besonders auf den Abstand zum Nachbarn. Auf größeren Grundstücken prüfen wir auch Erdwärme, wobei in Berlin jede Bohrung eine wasserbehördliche Erlaubnis braucht. Für die Altbauten im Süden rechnen wir die Heizlast raumweise und zeigen, welche Heizkörper getauscht werden müssten. So wissen Sie vor dem Angebot, welcher Umfang tatsächlich nötig ist.
Ein Einfamilienhaus in Karow aus den 1990er Jahren mit Ölkessel. Die Heizlastberechnung ergibt eine deutlich kleinere Leistung als der alte Kessel, zwei Heizkörper im Bad und im Wohnzimmer werden vergrößert, danach läuft eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit moderater Vorlauftemperatur.
Wärmepumpe Charlottenburg und Wilmersdorf
Ortsteile: Charlottenburg, Wilmersdorf, Westend, Halensee, Grunewald, Schmargendorf, Charlottenburg-Nord
Charlottenburg-Wilmersdorf verbindet große Altbauwohnungen mit hohen Decken, großbürgerliche Mehrfamilienhäuser und die Villen in Grunewald und Westend. In den Altbauten findet man Gasetagenheizungen ebenso wie Zentralheizungen mit großen Gussradiatoren. Große Heizkörper sind für die Wärmepumpe ein Vorteil, weil sie auch bei niedriger Vorlauftemperatur viel Wärme abgeben. Die hohen Räume und oft ungedämmten Fassaden treiben dagegen die Heizlast. In den Villengebieten sind Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen gut möglich, häufig mit Denkmalschutz und hohen Ansprüchen an eine unauffällige Aufstellung. Wir planen das Außengerät so, dass es sich in Garten und Fassade einfügt, und prüfen bei Erdwärme vorab die wasserrechtliche Lage. Für Eigentümergemeinschaften in den Altbauten erstellen wir Variantenvergleiche mit Kosten und Förderung, die sich in der Versammlung gut diskutieren lassen.
Eine Villa in Westend mit zwanzig Jahre altem Gaskessel und gusseisernen Radiatoren. Die Heizlastberechnung zeigt, dass die vorhandenen Heizkörper fast überall genügen, wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Aufstellung hinter einer Hecke und begleiten den Antrag mit Klimageschwindigkeitsbonus.
Wärmepumpe Wilmersdorf vor Ort →Wärmepumpe Charlottenburg vor Ort →
Wärmepumpe Spandau
Ortsteile: Spandau, Wilhelmstadt, Hakenfelde, Falkenhagener Feld, Staaken, Siemensstadt, Haselhorst, Gatow, Kladow
Spandau hat eine Altstadt mit älteren Mehrfamilienhäusern, große Siedlungen aus verschiedenen Jahrzehnten und im Süden, in Gatow und Kladow, viel Einfamilienhausbebauung mit Gärten. Genau dort ist die Wärmepumpe häufig die naheliegende Lösung, wenn der Öl- oder Gaskessel in die Jahre kommt. Die Grundstücke bieten Platz für das Außengerät, oft auch für eine Erdsonde, wobei die Nähe zur Havel und Wasserschutzgebiete genau geprüft werden müssen. In Siedlungen mit Reihen- und Doppelhäusern in Staaken oder Hakenfelde steht der Schallschutz im Vordergrund. Wir rechnen die Heizlast, prüfen die Heizkörper und schlagen einen Aufstellort vor, der Ihnen und den Nachbarn gerecht wird. Für Eigentümer, die eine funktionstüchtige Ölheizung ersetzen, rechnen wir den Klimageschwindigkeitsbonus gleich mit ein.
Ein Doppelhaus in Kladow mit Ölheizung und Erdtank. Wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, organisieren die fachgerechte Stilllegung des Tanks und rechnen mit dem Eigentümerpaar den Fördersatz aus Grundförderung, Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus durch.
Wärmepumpe Steglitz und Zehlendorf
Ortsteile: Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Nikolassee, Wannsee
Steglitz-Zehlendorf ist geprägt von Einfamilienhäusern, Villen und Stadthäusern mit Garten, dazu Mehrfamilienhäuser in Steglitz und Lichterfelde. In Zehlendorf, Dahlem und Nikolassee laufen noch viele Öl- und Gaskessel aus den 1990er und 2000er Jahren. Für diese Häuser ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe meist gut umsetzbar, auf größeren Grundstücken auch Erdwärme. Wannsee und Teile von Zehlendorf liegen in Wasserschutzgebieten, eine Bohrung ist dort nur eingeschränkt oder gar nicht möglich, das klären wir vor jeder Empfehlung. Bei denkmalgeschützten Villen stimmen wir die Aufstellung mit der Denkmalbehörde ab. In älteren Häusern mit großen Wohnräumen prüfen wir besonders, ob die Heizkörper für eine Vorlauftemperatur unter 55 °C reichen. Wo einzelne Räume zu knapp ausgestattet sind, tauschen wir gezielt nur diese Heizkörper, statt das ganze Haus umzubauen.
Ein Einfamilienhaus in Lichterfelde mit 22 Jahre altem Gaskessel. Der Eigentümer möchte Erdwärme, das Grundstück liegt aber im Wasserschutzgebiet. Wir planen stattdessen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit R290 und tauschen drei Heizkörper im Obergeschoss.
Wärmepumpe Steglitz vor Ort →Wärmepumpe Zehlendorf vor Ort →
Wärmepumpe Tempelhof und Schöneberg
Ortsteile: Schöneberg, Friedenau, Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde, Lichtenrade
Tempelhof-Schöneberg ist unser Heimatbezirk, unser Sitz liegt in der Kolonnenstraße in Schöneberg. Im Norden, in Schöneberg und Friedenau, stehen Gründerzeithäuser mit Gasetagenheizungen und engen Höfen. Hier geht es um Zentralisierung, Hybridlösungen oder Fernwärme, meist mit Beschluss der Eigentümergemeinschaft. Im Süden, in Mariendorf, Marienfelde und Lichtenrade, gibt es viele Einfamilien- und Reihenhäuser sowie Siedlungen aus den 1930er bis 1970er Jahren, oft mit Gas- oder Ölkessel. Dort ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe in vielen Fällen die passende Lösung. Wir kennen die Bebauung im Bezirk gut und planen Aufstellort, Schallschutz und Heizkörpertausch so, dass es im Alltag funktioniert. Kurze Wege von unserem Standort machen Vor-Ort-Termine, Einbau und spätere Wartung im Bezirk besonders planbar. Für Eigentümergemeinschaften im Norden bereiten wir Varianten mit Kosten und Förderung auf.
Ein Reihenmittelhaus in Lichtenrade mit Gastherme aus den frühen 2000er Jahren. Wir berechnen den Schallpegel am Nachbarfenster, stellen das Außengerät im Garten mit Abstand zur Grundstücksgrenze auf und ersetzen den Heizkörper im Bad durch ein größeres Modell.
Wärmepumpe Schöneberg vor Ort →Wärmepumpe Tempelhof vor Ort →
Wärmepumpe Neukölln
Ortsteile: Neukölln, Britz, Buckow, Rudow, Gropiusstadt
Neukölln hat zwei sehr unterschiedliche Hälften. Nord-Neukölln ist Gründerzeit, dicht und mit vielen Gasetagenheizungen, oft in Häusern mit gemischten Eigentumsverhältnissen. Die Gropiusstadt wird überwiegend mit Fernwärme versorgt. Im Süden, in Britz, Buckow und Rudow, liegen Einfamilienhaus- und Siedlungsgebiete mit Öl- und Gaskesseln, in denen die Wärmepumpe meist gut umsetzbar ist. Für Nord-Neukölln prüfen wir, ob eine zentrale Lösung für das ganze Haus machbar ist, und bereiten die Unterlagen für die Eigentümerversammlung vor. In Rudow und Buckow stehen die Außengeräte meist im Garten, dort geht es vor allem um die richtige Größe und die Heizkörper. Die Förderung rechnen wir für jede Partei getrennt durch. Dabei zeigen wir auch, was die Degression des Klimageschwindigkeitsbonus ab Februar 2027 für den Zeitplan bedeutet.
Ein Einfamilienhaus in Rudow mit Ölheizung von 1998. Die Familie mit einem Kind hat ein zu versteuerndes Einkommen von knapp 40.000 €. Durch den Kinderabzug greift der volle Einkommensbonus, der Fördersatz liegt damit beim Höchstsatz von 80 Prozent.
Wärmepumpe Treptow und Köpenick
Ortsteile: Alt-Treptow, Plänterwald, Baumschulenweg, Johannisthal, Adlershof, Altglienicke, Köpenick, Friedrichshagen, Grünau, Müggelheim, Rahnsdorf, Schmöckwitz
Treptow-Köpenick ist der flächengrößte Bezirk Berlins und in weiten Teilen von Einfamilienhäusern, Siedlungen und Wassergrundstücken geprägt. In Müggelheim, Rahnsdorf, Grünau oder Schmöckwitz heizen viele Häuser noch mit Öl, teils in Kombination mit Kaminöfen. Die Grundstücke sind groß, die Luft-Wasser-Wärmepumpe lässt sich meist ohne Schallprobleme aufstellen. Erdwärme ist wegen der Nähe zu Seen, Flüssen und Wasserschutzgebieten nur nach sorgfältiger Prüfung möglich, in manchen Lagen ausgeschlossen. In den älteren Ortskernen von Köpenick und Friedrichshagen finden sich auch Mehrfamilienhäuser mit Zentralheizung, für die wir Kaskadenlösungen planen. Bei Häusern am Wasser achten wir auf hochwassersichere Aufstellung des Außengeräts. Für die Häuser mit Kaminofen besprechen wir, wie Ofen und Wärmepumpe sinnvoll zusammen betrieben werden. So bleibt die Wärmepumpe die Hauptheizung, der Ofen die Ergänzung.
Ein Wochenendhaus in Müggelheim wird zum Hauptwohnsitz ausgebaut, der Ölkessel ist funktionstüchtig, aber alt. Wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, erneuern im gleichen Zug die Heizkörper im Anbau und begleiten den KfW-Antrag mit Klimageschwindigkeitsbonus.
Wärmepumpe Marzahn und Hellersdorf
Ortsteile: Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf
Marzahn-Hellersdorf besteht aus zwei Welten. Die Großsiedlungen in Marzahn und Hellersdorf werden überwiegend mit Fernwärme versorgt, dort sind Wärmepumpen im einzelnen Wohnungsbau kein Thema. Umso wichtiger sind sie in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf, einem großen zusammenhängenden Einfamilienhausgebiet am östlichen Stadtrand. Viele Häuser stammen aus den 1920er und 1930er Jahren oder aus der Nachwendezeit und heizen mit Gas oder Öl. Die Grundstücke bieten Platz für das Außengerät, teils auch für eine Erdsonde. Bei älteren Siedlungshäusern prüfen wir Heizlast und Heizkörper besonders genau, weil hier oft angebaut und teilsaniert wurde. Unser Ziel ist eine Anlage, die zu dem Haus passt, wie es heute ist. Für Häuser mit Gaskesseln, die älter als 20 Jahre sind, prüfen wir zudem den Klimageschwindigkeitsbonus.
Ein Siedlungshaus in Mahlsdorf von 1936 mit Anbau aus den 1990er Jahren und Gaskessel. Die Heizlast unterscheidet sich stark zwischen Alt- und Anbau, wir tauschen im Altteil zwei Heizkörper und legen die Luft-Wasser-Wärmepumpe auf 50 °C Vorlauf aus.
Wärmepumpe Lichtenberg
Ortsteile: Lichtenberg, Friedrichsfelde, Karlshorst, Rummelsburg, Fennpfuhl, Alt-Hohenschönhausen, Neu-Hohenschönhausen, Falkenberg, Malchow, Wartenberg
Lichtenberg ist geprägt von Plattenbauten in Neu-Hohenschönhausen, Fennpfuhl und Friedrichsfelde, die überwiegend mit Fernwärme versorgt werden. Dort sind wir eher für Strangsanierung, Trinkwasser und hydraulischen Abgleich im Einsatz. Für Wärmepumpen interessant sind Karlshorst mit seinen Villen und Stadthäusern, die Einfamilienhausgebiete in Falkenberg, Malchow und Wartenberg sowie die neuen Wohnquartiere in Rummelsburg. In Karlshorst treffen alte Gaskessel auf große Häuser mit teils denkmalgeschützter Substanz. Wir rechnen die Heizlast, planen den Aufstellort im Garten und prüfen, ob die vorhandenen Heizkörper genügen. In den Einfamilienhausgebieten am Stadtrand ist häufig auch Erdwärme möglich, nach Klärung der wasserrechtlichen Erlaubnis. In den Neubauquartieren an der Rummelsburger Bucht beraten wir Eigentümer von Stadthäusern, deren Gasbrennwertgeräte ersetzt werden sollen.
Eine Stadtvilla in Karlshorst mit einem mehr als 20 Jahre alten Gaskessel und großen Radiatoren. Wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit R290, die Heizkörper bleiben weitgehend erhalten, der Fördersatz liegt mit Klimageschwindigkeitsbonus bei 46 Prozent.
Wärmepumpe Reinickendorf
Ortsteile: Reinickendorf, Tegel, Wittenau, Borsigwalde, Märkisches Viertel, Waidmannslust, Hermsdorf, Frohnau, Lübars, Heiligensee, Konradshöhe
Reinickendorf reicht vom Märkischen Viertel, das überwiegend mit Fernwärme versorgt wird, bis zu den Villen- und Einfamilienhausgebieten in Frohnau, Hermsdorf, Heiligensee und Konradshöhe. Dort stehen viele Öl- und Gaskessel, die Grundstücke sind groß, oft mit altem Baumbestand. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist meist die naheliegende Lösung, Erdwärme ist auf geeigneten Grundstücken möglich, wobei Wasserschutzgebiete rund um Tegel beachtet werden müssen. In Frohnau und Hermsdorf gibt es viele Häuser aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit hohen Räumen und alten Heizkörpern. Hier ist die raumweise Heizlastberechnung besonders wichtig, damit die Wärmepumpe weder zu groß noch zu klein ausfällt. Beim Umstieg von Öl organisieren wir auch die fachgerechte Stilllegung oder Entsorgung des Tanks, damit im Keller Platz für Speicher und Inneneinheit entsteht.
Ein Haus in Frohnau aus den 1930er Jahren mit Ölkessel und Kellertank. Wir planen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Hochtemperaturreserve, tauschen vier Heizkörper und organisieren die Tankentsorgung. Die Eigentümerin nutzt zusätzlich den KfW-Ergänzungskredit für die Restkosten.
Wärmepumpe im Brandenburger Umland
Im Umland dominieren Einfamilienhäuser aus den 1990er und 2000er Jahren mit Gasbrennwert, Neubaugebiete mit Fußbodenheizung und ältere Siedlungen mit Öl. Für die Wärmepumpe sind das gute Voraussetzungen.
Wärmepumpe Potsdam
In Potsdam planen wir Wärmepumpen für Villen am Wasser, Stadthäuser in Babelsberg und Neubauten in den wachsenden Quartieren. Denkmalschutz und unauffällige Aufstellung sind hier häufig Thema.
Wärmepumpe Falkensee
Falkensee besteht zu großen Teilen aus Einfamilienhäusern auf großen Grundstücken. Viele Gaskessel aus den 1990er Jahren kommen jetzt in das Alter, in dem der Tausch ansteht, oft mit Klimageschwindigkeitsbonus.
Wärmepumpe Kleinmachnow
Kleinmachnow hat viel alten Baumbestand und großzügige Grundstücke. Luft-Wasser-Wärmepumpen lassen sich gut aufstellen, bei Erdwärme prüfen wir die wasserrechtliche Lage vorab.
Wärmepumpe Teltow
In Teltow sind in den letzten Jahrzehnten viele Neubaugebiete mit Fußbodenheizung entstanden. Diese Häuser sind für Wärmepumpen ideal geeignet, auch als Ersatz für Gasbrennwertgeräte.
Wärmepumpe Oranienburg
Oranienburg mischt ältere Siedlungen mit Ölheizung und neue Wohngebiete. Wir rechnen die Heizlast, prüfen die Heizkörper und planen den Umstieg mit Tankstilllegung.
Wärmepumpe Bernau
Rund um Bernau stehen viele Einfamilienhäuser mit Gaskesseln und teils Flüssiggas in ländlicheren Ortsteilen. Die Wärmepumpe ersetzt hier auch den gemieteten Flüssiggastank.
Wärmepumpe Königs Wusterhausen
Königs Wusterhausen und das Umland sind ländlich geprägt. Öl und Flüssiggas sind verbreitet, die Grundstücke groß, Luft-Wasser-Wärmepumpen und Erdwärme sind gut möglich.
Wärmepumpe Hennigsdorf
In Hennigsdorf planen wir Wärmepumpen für Einfamilien- und Reihenhäuser sowie kleinere Mehrfamilienhäuser, jeweils mit Schallberechnung für die dichter bebauten Lagen.
Der Klimageschwindigkeitsbonus liegt bis 31.01.2027 bei 16 Prozent und sinkt danach schrittweise. Lassen Sie uns rechtzeitig über Ihren Zeitplan sprechen.
Warum CLIENI SHK für Ihre Wärmepumpe
Häufige Fragen zur Wärmepumpe in Berlin
Das hängt von Heizlast und Gerätegröße, Bauart, Aufstellort, dem Tausch einzelner Heizkörper und dem Elektroanschluss ab, bei Erdwärme zusätzlich von der Bohrtiefe. Eine erste Einschätzung gibt der Wärmepumpen-Rechner online, das verbindliche Angebot bekommen Sie nach dem kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort. Details auf unserer Seite zu den Kosten.
Über den KfW-Zuschuss 458 gibt es 30 Prozent Grundförderung, dazu für Selbstnutzer den Klimageschwindigkeitsbonus von 16 Prozent (bis 31.01.2027) und einen einkommensabhängigen Bonus. Insgesamt sind bis zu 70 Prozent möglich, bei niedrigem Einkommen bis zu 80 Prozent von höchstens 28.000 € förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit.
Nein. Seit dem 29.07.2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz, die 65-Prozent-Pflicht ist entfallen. Neue Gas- und Ölheizungen sind erlaubt, müssen aber ab 2029 einen steigenden Anteil CO2-neutraler Brennstoffe nutzen. Bestehende Heizungen dürfen weiterlaufen und repariert werden.
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist, ob die Heizkörper bei einer Vorlauftemperatur bis etwa 55 °C genug Wärme liefern. Das zeigt die raumweise Heizlastberechnung. Oft reicht es, einzelne Heizkörper zu tauschen.
Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt an, wie viel Wärme die Anlage im Jahr pro Kilowattstunde Strom erzeugt. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen typischerweise 3,0 bis 4,0, im Altbau mit Heizkörpern eher 2,8 bis 3,4, mit Fußbodenheizung 3,5 bis 4,5. Sole-Wasser-Anlagen kommen auf 4,0 bis 5,0.
Das hängt am Gerät und am Aufstellort. Nachts gelten nach TA Lärm am Fenster des Nachbarn 35 dB(A) in reinen und 40 dB(A) in allgemeinen Wohngebieten. Wir berechnen den Pegel vor der Montage.
Vor Beginn der Arbeiten. Zuerst schließen Sie mit uns einen Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung der Förderzusage, dann stellen Sie den Antrag im Portal „Meine KfW“, danach beginnt der Einbau.
Im Einfamilienhaus meist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe als Monoblock. Erdwärme lohnt sich bei passendem Grundstück und Genehmigung, im Mehrfamilienhaus oft eine Kaskade. Die Entscheidung treffen wir nach der Heizlastberechnung gemeinsam mit Ihnen.
Pflicht ist er nicht, aber sinnvoll. Wärmepumpen-Tarife und reduzierte Netzentgelte für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG senken die Betriebskosten. Wir melden die Anlage beim Netzbetreiber an.
Im Einfamilienhaus meist wenige Arbeitstage, bei zusätzlichem Heizkörpertausch oder Erdsondenbohrung entsprechend länger. Vorlauf für Planung, Angebot und Förderzusage kommt hinzu, den Zeitplan besprechen wir beim Vor-Ort-Termin.
Eine regelmäßige Wartung ist sinnvoll, in der Regel einmal im Jahr. Bei Anlagen mit fluorierten Kältemitteln sind ab bestimmten Füllmengen zusätzlich Dichtheitskontrollen vorgeschrieben. Mehr auf unserer Seite zur Wärmepumpen-Wartung.
Für die meisten Häuser ja. Gas und Öl werden durch die Biobrennstoff-Quote und den steigenden CO2-Preis im Betrieb teurer, gefördert wird nur der Wechsel auf erneuerbare Heizungen. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Haus durch.
Passende Leistungen
Mehr Wissen rund um das Thema
Themen, die unsere Kundinnen und Kunden in Berlin und Brandenburg häufig beschäftigen:
Sie haben Fragen zu Ihrem Gebäude in Berlin oder im Umland? Schreiben Sie uns, rufen Sie an oder nutzen Sie WhatsApp. Wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung.

