CLIENI SHK baut bodengleiche Duschen in Berlin und Brandenburg, auch im Altbau mit Holzbalkendecke. Entscheidend sind die Aufbauhöhe für Ablauf und Geruchverschluss, ein Gefälle von 1 bis 2 Prozent zum Ablauf und die Abdichtung nach DIN 18534. Ob Duschrinne, Punktablauf oder flache Duschtasse passt, klären wir beim Aufmaß vor Ort.
Eine bodengleiche Dusche sieht einfach aus, ist aber technisch der anspruchsvollste Teil eines Bades. Das Wasser muss ohne Duschtasse zuverlässig zum Ablauf laufen, der Ablauf braucht Platz im Boden, und die Fläche darunter muss dauerhaft dicht sein. Ein Fehler in der Abdichtung fällt oft erst Jahre später auf, dann als feuchte Decke beim Nachbarn unten.
In Berlin kommt die Bausubstanz dazu. In Gründerzeithäusern liegen die Bäder häufig auf Holzbalkendecken mit Dielung und Schüttung, in Plattenbauten auf Betondecken mit knappem Fußbodenaufbau, in Einfamilienhäusern oft auf Estrich mit Fußbodenheizung. Jede Ausgangslage verlangt eine andere Lösung.
CLIENI SHK plant die Dusche vom Ablauf her: erst die Höhe und der Weg zum Fallstrang, dann das Gefälle, dann die Abdichtung, zuletzt die Fliese. Die Fliesenarbeiten übernimmt ein fester Partnerbetrieb nach unserem Zeitplan, damit zwischen Abdichtung und Belag nichts verloren geht.
Badplanung mit Aufmaß
Wir messen Ihr Bad aus, planen Grundriss, Dusche und Leitungswege mit Ihnen und stellen Ihnen einen Zeitplan für alle Gewerke vor.
- Aufmaß vor Ort
- Grundrissvorschlag und Materialberatung
- Zeitplan für alle Gewerke
Unverbindlich, für Badsanierungen in Berlin und Brandenburg.
Aufbauhöhe und Gefälle: die zwei Zahlen, die alles entscheiden
Unter einer bodengleichen Dusche müssen Ablaufkörper, Geruchverschluss, Gefälle und Fliese Platz finden. Wie viel Höhe das braucht, hängt vom Ablauf ab. Flache Abläufe kommen mit deutlich weniger aus als Standardabläufe, haben dafür eine geringere Ablaufleistung, was bei großen Kopfbrausen eine Rolle spielt.
Das Gefälle zum Ablauf liegt in der Regel bei 1 bis 2 Prozent. Weniger, und das Wasser bleibt stehen. Mehr, und die Fläche fühlt sich schief an. Auf einem Meter Duschlänge sind das ein bis zwei Zentimeter Höhenunterschied, die zusätzlich zur Bauhöhe des Ablaufs im Boden untergebracht werden müssen.
- Die Werte sind Orientierung. Welche Höhe Ihr Boden hergibt, messen wir vor Ort, oft nach dem Öffnen einer kleinen Prüfstelle.
- Wo die Höhe nicht reicht, kann der Boden des ganzen Bades um wenige Zentimeter angehoben werden. Dann entsteht an der Tür ein kleiner Übergang, den wir sauber ausbilden.
| Ablaufart | Typischer Platzbedarf im Boden | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| Standard-Bodenablauf | etwa 9 bis 12 cm bis Oberkante Fliese | Neubau, Betondecke mit ausreichendem Estrichaufbau |
| Flacher Bodenablauf oder flache Rinne | etwa 6 bis 8 cm | Sanierung mit begrenzter Höhe, üblicher Duschkopf |
| Wandablauf in der Vorwand | im Boden nur Gefälle und Abdichtung | sehr wenig Aufbauhöhe, Ablauf sitzt hinter der Fliese |
| Ablauf mit kleiner Pumpe | sehr gering | Einzelfall, wenn kein Gefälle zum Strang möglich ist |
Duschrinne oder Punktablauf
Wichtig bei allen drei: Der Geruchverschluss muss regelmäßig Wasser führen und für die Reinigung erreichbar sein. Wir wählen Abläufe mit Prüfzeichen und passenden Dichtmanschetten für die Abdichtung.
Duschrinne
Eine lineare Rinne an der Wand oder vor der Wand braucht Gefälle nur in eine Richtung. Das erlaubt großformatige Fliesen ohne Schnitte und wirkt ruhig. Die Rinne lässt sich gut reinigen, wenn der Einsatz herausnehmbar ist.
Punktablauf
Der klassische Ablauf in der Fläche braucht ein Gefälle aus vier Richtungen, sogenannte Kehlen oder Grate. Das bedeutet mehr Fliesenschnitte und eignet sich eher für kleine Formate oder Mosaik. Punktabläufe sind oft günstiger und sehr flach erhältlich.
Wandablauf
Der Ablauf sitzt in der Vorwand, im Boden bleibt nur eine Gefällefläche ohne Einbauteil. Für Sanierungen mit wenig Aufbauhöhe oft die passende Lösung, setzt aber eine Vorwand an der passenden Stelle voraus.
Bodengleiche Dusche: Wir beraten Sie in ganz Berlin & Brandenburg, ehrlich und mit Blick auf die Förderung.
Abdichtung nach DIN 18534
Die DIN 18534 (Abdichtung von Innenräumen) teilt Flächen nach Wassereinwirkungsklassen ein. Die Bodenfläche einer bodengleichen Dusche im Wohnbad gehört in der Regel zur Klasse W2-I, hohe Wassereinwirkung, weil das Wasser ohne Tasse über die Fläche läuft. Die Wände in der Dusche liegen meist in W1-I. Danach richten sich Abdichtungsstoff, Schichtdicke und die Ausbildung der Anschlüsse.
Undicht wird eine Dusche selten in der Fläche, sondern an den Übergängen: Wand zu Boden, Ablauf zur Fläche, Rohrdurchführungen der Armatur, Türschwelle. Dort setzen wir Dichtbänder, Dichtecken und Manschetten ein, die zum System der Flächenabdichtung passen. Jede Lage wird vor dem Fliesen fotografiert und in der Dokumentation übergeben.
- Silikonfugen sind Wartungsfugen und keine Abdichtung. Die Dichtheit liegt in der Schicht darunter.
- Die Abdichtung braucht Trocknungszeit, bevor gefliest wird. Das ist im Zeitplan eingeplant.
Altbau mit Holzbalkendecke: was in Berlin anders ist
In vielen Berliner Gründerzeithäusern trägt eine Holzbalkendecke das Bad. Zwischen den Balken liegt Schüttung auf einem Einschub, oben Dielen oder ein alter Estrich. Die Balken dürfen für einen tiefer gesetzten Ablauf nicht einfach ausgeklinkt werden, und Feuchtigkeit ist für Holz der größte Feind.
Deshalb planen wir hier besonders sorgfältig. Nach dem Rückbau prüfen wir Balken und Balkenköpfe auf Feuchteschäden. Schwere Zementestriche ersetzen wir häufig durch leichtere Aufbauten, etwa Trockenestrich mit vorgefertigtem Gefälleelement aus Hartschaum, das Ablauf und Gefälle bereits enthält. Die Lage des Ablaufs legen wir parallel zu den Balken, damit die Anschlussleitung zwischen ihnen verläuft. Bestehen Zweifel an der Tragfähigkeit, ziehen wir einen Statiker hinzu, bevor gebaut wird.
In Eigentumswohnungen ist die Decke meist Gemeinschaftseigentum. Eingriffe in die Balkenlage stimmen wir mit Ihnen und der Hausverwaltung ab.
Anschluss an den Fallstrang
Das Duschwasser läuft über eine Anschlussleitung zum Fallstrang des Hauses. Diese Leitung braucht selbst ein Gefälle, in der Regel mindestens 1 Prozent. Je weiter die Dusche vom Strang entfernt ist, desto mehr Höhe kostet also der Weg dorthin. Deshalb ist die Lage des Fallstrangs oft wichtiger als die Größe des Bades.
Im Altbau ist der Strang häufig noch aus Gusseisen. Wir schließen mit passenden Übergangsverbindern an, prüfen dabei den Zustand des Strangs und sagen Ihnen, wenn er absehbar Probleme macht. Betrifft das mehrere Wohnungen übereinander, ist eine Strangsanierung mit der Hausverwaltung die wirtschaftlichere Lösung.
So bauen wir Ihre bodengleiche Dusche
- 01
Aufmaß und Prüfstelle
Bodenaufbau, Deckenart, Lage des Fallstrangs und verfügbare Höhe werden gemessen, nicht geschätzt.
- 02
Planung von Ablauf und Gefälle
Rinne, Punkt- oder Wandablauf, Gefällerichtung, Fliesenformat. Sie sehen vorher, wo die Dusche liegt und wie der Übergang zum Raum aussieht.
- 03
Rückbau und Rohinstallation
Alte Wanne raus, Anschlussleitung zum Strang mit Gefälle verlegen, Ablauf setzen, Armaturen in der Vorwand vorbereiten.
- 04
Gefälleaufbau
Gefälleestrich oder vorgefertigtes Gefälleelement, auf Holzbalkendecken bevorzugt leicht und trocken.
- 05
Abdichtung nach DIN 18534
Flächenabdichtung, Dichtbänder, Manschetten an Ablauf und Durchdringungen, Fotodokumentation jeder Lage.
- 06
Fliesen und Endmontage
Fliesen durch unseren Partnerbetrieb, danach Armaturen, Glasabtrennung, Silikonfugen und Probelauf mit Wasser.
- 01
Aufmaß und Prüfstelle
Bodenaufbau, Deckenart, Lage des Fallstrangs und verfügbare Höhe werden gemessen, nicht geschätzt.
- 02
Planung von Ablauf und Gefälle
Rinne, Punkt- oder Wandablauf, Gefällerichtung, Fliesenformat. Sie sehen vorher, wo die Dusche liegt und wie der Übergang zum Raum aussieht.
- 03
Rückbau und Rohinstallation
Alte Wanne raus, Anschlussleitung zum Strang mit Gefälle verlegen, Ablauf setzen, Armaturen in der Vorwand vorbereiten.
- 04
Gefälleaufbau
Gefälleestrich oder vorgefertigtes Gefälleelement, auf Holzbalkendecken bevorzugt leicht und trocken.
- 05
Abdichtung nach DIN 18534
Flächenabdichtung, Dichtbänder, Manschetten an Ablauf und Durchdringungen, Fotodokumentation jeder Lage.
- 06
Fliesen und Endmontage
Fliesen durch unseren Partnerbetrieb, danach Armaturen, Glasabtrennung, Silikonfugen und Probelauf mit Wasser.
Die Alternative: flache Duschtasse
Nicht jeder Boden gibt eine geflieste Gefällefläche her, und nicht jeder möchte sie. Eine flache Duschtasse aus Mineralguss oder emailliertem Stahl mit wenigen Zentimetern Bauhöhe kann bodeneben eingebaut werden oder mit einer minimalen Kante auf dem Boden stehen. Sie ist ab Werk dicht, schnell montiert und leicht zu reinigen, weil es keine Fugen in der Duschfläche gibt.
Die Abdichtung der Wände und der Anschluss der Tasse an die Wandabdichtung bleiben trotzdem Pflicht. Für Bäder mit wenig Aufbauhöhe, für Mietwohnungen oder bei knappem Budget ist die flache Tasse oft die vernünftigere Wahl. Wir stellen Ihnen beide Varianten im Angebot gegenüber.
Häufige Fragen zur bodengleichen Dusche
Das hängt vom Ablauf ab. Standardabläufe brauchen etwa 9 bis 12 cm bis Oberkante Fliese, flache Abläufe und Rinnen etwa 6 bis 8 cm. Mit einem Wandablauf bleibt im Boden nur Gefälle und Abdichtung. Wir messen das vor Ort.
In der Regel 1 bis 2 Prozent zum Ablauf. Dazu kommt das Gefälle der Anschlussleitung bis zum Fallstrang, meist mindestens 1 Prozent.
Meist ja, mit leichtem Aufbau, einem Ablauf parallel zu den Balken und einer sorgfältigen Abdichtung. Balken werden nicht einfach ausgeklinkt. Bei Zweifeln an der Tragfähigkeit ziehen wir einen Statiker hinzu.
Die Rinne braucht Gefälle nur in eine Richtung und passt zu großen Fliesen. Der Punktablauf ist oft günstiger und sehr flach, verlangt aber Gefälle aus vier Richtungen und mehr Fliesenschnitte.
Die Abdichtung richtet sich nach DIN 18534. Die Bodenfläche einer bodengleichen Dusche liegt im Wohnbad in der Regel in der Wassereinwirkungsklasse W2-I. Entscheidend sind die Übergänge an Ecken, Ablauf und Rohrdurchführungen.
Ja, besonders bei wenig Aufbauhöhe oder knappem Budget. Sie ist ab Werk dicht und fugenfrei. Die Wände müssen trotzdem abgedichtet und an die Tasse angeschlossen werden.
Das hängt von der verfügbaren Aufbauhöhe, der Deckenart (Beton oder Holzbalken), dem Abstand zum Fallstrang, der Wahl von Rinne, Punkt- oder Wandablauf, der Abdichtungsfläche nach DIN 18534 und dem Fliesenformat ab. Gegenüber einer Duschtasse bedeutet sie mehr Aufwand. Das verbindliche Angebot bekommen Sie nach der kostenlosen Badplanung mit Aufmaß.
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