CLIENI SHK plant Sole-Wasser-Wärmepumpen für Häuser in Berlin und Brandenburg, mit Erdsonde oder Flächenkollektor. Wir klären die wasserrechtliche Erlaubnis, koordinieren die Bohrung und binden die Anlage ein. Erdwärme erreicht meist eine Jahresarbeitszahl von 4,0 bis 5,0. Ob sich Ihr Grundstück eignet, klären wir beim kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort.
Wenige Meter unter der Oberfläche ist es das ganze Jahr über ähnlich temperiert, in größerer Tiefe liegen die Werte in unserer Region um 10 °C. Eine Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt diese Wärme: Ein frostgeschütztes Wasser-Glykol-Gemisch, die Sole, zirkuliert durch Leitungen im Erdreich, nimmt Wärme auf und gibt sie an die Wärmepumpe ab. Weil die Quelle im Winter nicht so stark abkühlt wie die Außenluft, erreicht Erdwärme eine höhere Jahresarbeitszahl (JAZ), meist 4,0 bis 5,0. Die JAZ gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom über das Jahr entstehen.
Der Preis für diese Effizienz ist die Erschließung: Bohrung oder Erdarbeiten, eine Genehmigung und etwas mehr Vorlauf. Auf dieser Seite steht, welche Variante zu welchem Grundstück passt, wie die Genehmigung in Berlin und Brandenburg läuft und womit Sie bei den Kosten rechnen müssen.
Wärmepumpen-Check vor Ort
Wir kommen vorbei, schauen uns Heizkörper, Heizraum und Aufstellort an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie eine Wärmepumpe bei Ihnen passt.
- Heizkörper und Vorlauftemperatur prüfen
- Aufstellort und Schallschutz bewerten
- Förderfähigkeit nach KfW 458 einschätzen
Unverbindlich, für Einfamilien- und Zweifamilienhäuser in Berlin und Brandenburg.
Erdsonde oder Flächenkollektor
Es gibt zwei gängige Wege, die Wärme aus dem Boden zu holen. Welcher passt, hängt vor allem am Grundstück und an der Genehmigungslage.
- Wie viele Meter Sonde nötig sind, hängt an Heizlast und Untergrund. Das berechnet der Planer der Bohrfirma auf Basis unserer Heizlastberechnung.
- Varianten wie Erdwärmekörbe oder Grabenkollektoren sind möglich, wenn weder Bohrung noch großer Flächenkollektor passen.
| Kriterium | Erdsonde (Tiefenbohrung) | Flächenkollektor |
|---|---|---|
| Prinzip | senkrechte Bohrung, meist bis rund 100 m, mit U-förmigen Sondenrohren | waagerecht verlegte Rohrschleifen in etwa 1,2 bis 1,5 m Tiefe |
| Platzbedarf | gering, Bohrgerät braucht Zufahrt | groß, grob das 1,5- bis 2-Fache der beheizten Fläche als freie Gartenfläche |
| Genehmigung | wasserrechtliche Erlaubnis, in Wasserschutzgebieten oft eingeschränkt oder ausgeschlossen | meist einfacher, oberhalb des Grundwassers, trotzdem anzeige- oder erlaubnispflichtig je nach Behörde |
| Effizienz | sehr stabil über das Jahr | etwas stärker abhängig von Witterung und Bodenfeuchte |
| Garten danach | kaum Einschränkungen | Fläche darf nicht überbaut oder versiegelt werden |
| Typischer Fall | Bestandshaus mit kleinem Grundstück oder Neubau | Neubau oder großes Grundstück mit ohnehin geplanten Erdarbeiten |
Genehmigung: Wasserbehörde in Berlin, Untere Wasserbehörde in Brandenburg
Eine Erdsonde reicht in grundwasserführende Schichten. Deshalb braucht sie eine wasserrechtliche Erlaubnis, bevor gebohrt wird. In Berlin ist dafür die Wasserbehörde der Senatsverwaltung zuständig. In Brandenburg stellen Sie den Antrag bei der Unteren Wasserbehörde des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt, etwa in Potsdam-Mittelmark, Havelland, Oberhavel, Barnim oder Dahme-Spreewald.
Für den Antrag werden Lageplan, geplante Bohrtiefe, Anzahl der Sonden, Wärmeträgerflüssigkeit und Angaben zur Anlage benötigt. Bei Bohrungen über 100 m Tiefe kann zusätzlich das Bergrecht greifen. Die Bearbeitungszeit ist je nach Behörde unterschiedlich, planen Sie mehrere Wochen ein. Wir bereiten die Unterlagen gemeinsam mit der Bohrfirma vor.
Erdwärmepumpe: Wir beraten Sie in ganz Berlin & Brandenburg, ehrlich und mit Blick auf die Förderung.
Wasserschutzgebiete: vorab prüfen
Berlin versorgt sich zu großen Teilen aus eigenem Grundwasser. Um die Wasserwerke liegen Wasserschutzgebiete, in denen Erdsonden je nach Schutzzone nur mit Auflagen oder gar nicht erlaubt sind. Ähnliches gilt im Umland rund um die Brandenburger Wasserwerke.
- Ob Ihr Grundstück in einem Wasserschutzgebiet liegt, lässt sich im Geoportal von Berlin bzw. Brandenburg nachsehen. Wir prüfen das beim ersten Termin.
- Liegt eine Bohrung nicht drin, bleibt oft der Flächenkollektor oder eine Luft-Wasser-Wärmepumpe.
- Auch außerhalb von Schutzgebieten können Auflagen kommen, etwa zur Bohrtiefe, zur Sole oder zur Dokumentation der Bohrung.
Ablauf vom Standortcheck bis zur Inbetriebnahme
- 01
Standortcheck
Grundstücksgröße, Zufahrt für das Bohrgerät, Leitungen im Boden, Wasserschutzgebiet. Danach ist klar, ob Sonde, Kollektor oder Luft-Wasser sinnvoll ist.
- 02
Heizlast und Auslegung
Raumweise Heizlast, Wärmepumpengröße, Speicher. Daraus ergibt sich die nötige Quellenleistung für die Bohrfirma.
- 03
Angebot und Förderantrag
Verbindliches Angebot mit Bedingung der Förderzusage. Den KfW-Antrag stellen Sie vor Beginn der Arbeiten, wir liefern die Bestätigung zum Antrag.
- 04
Wasserrechtliche Erlaubnis
Antrag bei der zuständigen Wasserbehörde, gemeinsam mit der Bohrfirma. Gebohrt wird erst nach Erlaubnis.
- 05
Bohrung oder Kollektorverlegung
Eine Fachfirma bohrt und setzt die Sonden, meist in wenigen Tagen. Danach Druckprobe und Anbindung bis zum Haus.
- 06
Einbau und Inbetriebnahme
Wir installieren die Wärmepumpe, befüllen den Solekreis, gleichen die Heizung hydraulisch ab und übergeben mit Einsatzbericht, Fotos und Messwerten.
- 01
Standortcheck
Grundstücksgröße, Zufahrt für das Bohrgerät, Leitungen im Boden, Wasserschutzgebiet. Danach ist klar, ob Sonde, Kollektor oder Luft-Wasser sinnvoll ist.
- 02
Heizlast und Auslegung
Raumweise Heizlast, Wärmepumpengröße, Speicher. Daraus ergibt sich die nötige Quellenleistung für die Bohrfirma.
- 03
Angebot und Förderantrag
Verbindliches Angebot mit Bedingung der Förderzusage. Den KfW-Antrag stellen Sie vor Beginn der Arbeiten, wir liefern die Bestätigung zum Antrag.
- 04
Wasserrechtliche Erlaubnis
Antrag bei der zuständigen Wasserbehörde, gemeinsam mit der Bohrfirma. Gebohrt wird erst nach Erlaubnis.
- 05
Bohrung oder Kollektorverlegung
Eine Fachfirma bohrt und setzt die Sonden, meist in wenigen Tagen. Danach Druckprobe und Anbindung bis zum Haus.
- 06
Einbau und Inbetriebnahme
Wir installieren die Wärmepumpe, befüllen den Solekreis, gleichen die Heizung hydraulisch ab und übergeben mit Einsatzbericht, Fotos und Messwerten.
Passive Kühlung im Sommer
Ein Vorteil, den Luft-Wasser-Anlagen so nicht bieten: Im Sommer ist der Untergrund kühler als die Raumluft. Über einen Wärmetauscher lässt sich diese Kühle direkt in die Fußbodenheizung leiten, ohne dass der Verdichter läuft. Man spricht von passiver Kühlung oder Natural Cooling. Der Stromverbrauch beschränkt sich auf die Umwälzpumpen.
Die Wirkung ist moderat. Eine passive Kühlung senkt die Raumtemperatur um einige Grad, sie ersetzt keine Klimaanlage. Damit sich kein Tauwasser am Boden bildet, wird die Vorlauftemperatur über eine Taupunktüberwachung begrenzt. Ein Nebeneffekt: Die im Sommer eingetragene Wärme regeneriert das Erdreich für den nächsten Winter.
Kosten und Förderung
Was eine Sole-Wasser-Wärmepumpe bei Ihnen kostet, hängt von Gerätegröße nach Heizlast, Einbindung im Heizraum und vor allem von der Erschließung ab: Bohrtiefe und Zahl der Bohrmeter, Untergrund, Zufahrt für das Bohrgerät und Genehmigungsauflagen. Ein Flächenkollektor ist oft günstiger in der Erschließung, braucht aber Platz und Erdarbeiten.
Gefördert wird über den KfW-Zuschuss 458 mit 30 % Grundförderung auf bis zu 28.000 € förderfähige Kosten für die erste Wohneinheit, für selbstnutzende Eigentümer mit Boni bis 70 % bzw. 80 %. Der frühere Effizienzbonus für Erdwärme ist seit dem 21.07.2026 entfallen. Den Rest können Sie über den Ergänzungskredit KfW 358/359 finanzieren. Eine Förderzusage können wir nicht garantieren. Bei Auftrag gilt: Förderantrag aus einer Hand, inklusive. Das verbindliche Angebot kommt nach dem kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort.
Höhere Anschaffung
Die Erschließung kostet in der Regel spürbar mehr als das Fundament einer Luft-Wasser-Anlage.
Geringerer Stromverbrauch
Mit einer JAZ von 4,0 bis 5,0 braucht die Anlage für dieselbe Wärme weniger Strom. Den Vergleich rechnet der Wärmepumpen-Rechner.
Lange Nutzungsdauer der Sonde
Die Sonde im Boden ist auf eine lange Nutzung ausgelegt und überdauert in der Regel mehrere Wärmepumpen.
Häufige Fragen zur Erdwärmepumpe
Ja. Für eine Erdwärmesonde ist eine wasserrechtliche Erlaubnis nötig, in Berlin bei der Wasserbehörde der Senatsverwaltung, in Brandenburg bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises. Gebohrt wird erst, wenn sie vorliegt.
Je nach Schutzzone nur mit Auflagen oder gar nicht. Wir prüfen die Lage Ihres Grundstücks vorab. Ist eine Bohrung ausgeschlossen, bleiben Flächenkollektor oder Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Üblich sind Sonden bis rund 100 m. Wie viele Meter insgesamt nötig sind, hängt an Heizlast und Untergrund und wird von der Bohrfirma berechnet. Bei größerem Bedarf werden mehrere Sonden gesetzt.
Als grobe Orientierung das 1,5- bis 2-Fache der beheizten Wohnfläche als freie Gartenfläche. Die Fläche darf danach nicht überbaut oder versiegelt werden.
Erdwärme ist in der Anschaffung teurer, im Betrieb sparsamer und leiser. Ob sich die Mehrkosten rechnen, hängt an Grundstück, Heizlast und Strompreis. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Haus durch.
Ja, passiv über den kühlen Untergrund, am wirkungsvollsten mit Fußbodenheizung. Die Wirkung ist moderat und ersetzt keine Klimaanlage, kostet aber kaum Strom.
Für einige Tage steht ein Bohrgerät auf dem Grundstück, dazu kommt ein Graben zum Haus. Danach wird die Fläche wiederhergestellt. Die Zufahrt klären wir beim Standortcheck.
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