CLIENI SHK plant und verlegt Fußbodenheizungen in Berlin und Brandenburg: im Neubau als Nass- oder Trockensystem, im Bestand nachträglich im Fräsverfahren direkt im vorhandenen Estrich. Was die Nachrüstung kostet, hängt von Fläche, Estrich und Bodenbelag ab. Mit Vorlauftemperaturen um 35 °C passt die Fußbodenheizung gut zur Wärmepumpe.
Eine Fußbodenheizung verteilt die Wärme über die gesamte Bodenfläche. Weil die Fläche so groß ist, reicht eine niedrige Vorlauftemperatur, also die Temperatur des Heizwassers, das in die Rohre fließt. Häufig genügen 30 bis 35 °C, wo klassische Heizkörper 55 °C und mehr brauchen. Genau das macht die Fußbodenheizung zur passenden Ergänzung einer Wärmepumpe, deren Effizienz mit jedem Grad weniger Vorlauf steigt.
CLIENI SHK plant und verlegt Fußbodenheizungen in Berlin und Brandenburg: im Neubau, bei der Kernsanierung, im Anbau und nachträglich im bewohnten Bestand. Im Neubau wählen wir mit Ihnen zwischen Nasssystem im Estrich und Trockensystem mit geringer Aufbauhöhe. Im Bestand ist das Fräsverfahren oft die sauberste Lösung: Wir fräsen die Rohrkanäle direkt in den vorhandenen Estrich, ohne ihn herauszureißen.
Berlin stellt dabei eigene Anforderungen. Viele Altbauten haben Holzbalkendecken mit Dielen, auf denen kein Estrich liegt. Nachkriegsbauten und Plattenbauten haben dagegen meist einen tragfähigen Estrich. In Brandenburger Neubaugebieten ist die Fußbodenheizung längst Standard, dort geht es eher um Einregulierung und Wartung. Für jeden dieser Fälle gibt es eine passende Bauweise, und manchmal auch die ehrliche Antwort, dass Heizkörper die bessere Wahl bleiben.
Auf dieser Seite erfahren Sie, welche Systeme es gibt, was Aufbauhöhe und Estrich bedeuten, wie ein Heizkreisverteiler funktioniert, wie wir alte, verschlammte Fußbodenheizungen wieder in Gang bringen und wovon die Kosten abhängen. Sie bekommen vorab ein verbindliches Angebot.
Wärmepumpen-Check vor Ort
Wir kommen vorbei, schauen uns Heizkörper, Heizraum und Aufstellort an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie eine Wärmepumpe bei Ihnen passt.
- Heizkörper und Vorlauftemperatur prüfen
- Aufstellort und Schallschutz bewerten
- Förderfähigkeit nach KfW 458 einschätzen
Unverbindlich, für Einfamilien- und Zweifamilienhäuser in Berlin und Brandenburg.
Fußbodenheizung: Systeme, Aufbau und Planung
Beim Nasssystem liegen die Heizrohre auf einer Dämmschicht und werden vollständig vom Estrich umschlossen. Der Estrich speichert die Wärme und gibt sie gleichmäßig ab. Das System ist robust und im Neubau üblich, braucht aber Aufbauhöhe: Mit Trittschall- und Wärmedämmung, Rohr und Estrich kommen schnell 10 bis 15 cm zusammen. Nach dem Einbringen muss der Estrich austrocknen und wird mit einem Funktionsheizen und einem Belegreifheizen nach Protokoll auf den Bodenbelag vorbereitet.
Trockensysteme verlegen die Rohre in vorgefertigten Dämm- oder Wärmeleitplatten, darüber folgen Trockenestrichelemente oder direkt ein geeigneter Belag. Sie sind leichter, kommen mit deutlich geringerer Aufbauhöhe aus und müssen nicht wochenlang trocknen. Auf Holzbalkendecken im Altbau sind sie oft die einzige sinnvolle Möglichkeit. Dort prüfen wir mit Ihnen die Statik und die vorhandene Höhe an Türen und Treppen.
Im Fräsverfahren fräsen wir schmale Kanäle in den vorhandenen, tragfähigen Estrich, legen ein dünnes Heizrohr ein und verschließen die Fläche mit einer Ausgleichsmasse. Der Aufbau wächst dabei kaum. Voraussetzung ist ein Estrich mit ausreichender Dicke und Festigkeit, den wir vorher mit Probeöffnungen prüfen. Staub wird beim Fräsen abgesaugt, trotzdem ist es eine Baustelle. Ein Raum ist bei normaler Größe in wenigen Tagen fertig, der Belag folgt nach dem Aushärten.
Das Herz jeder Fußbodenheizung ist der Heizkreisverteiler. Von dort führt jeder Heizkreis in einen Raum oder Raumteil. Durchflussmesser zeigen, wie viel Wasser durch jeden Kreis fließt, Stellantriebe öffnen und schließen die Kreise nach den Raumthermostaten. Damit alle Räume gleichmäßig warm werden, muss jeder Kreis nach Berechnung eingestellt sein. Dieser hydraulische Abgleich ist bei der Fußbodenheizung besonders wichtig, weil die Kreise unterschiedlich lang sind.
Bei der Auslegung rechnen wir raumweise die Heizlast, also die Wärmemenge, die ein Raum an einem kalten Tag verliert. Daraus ergeben sich Verlegeabstand, Rohrlänge je Heizkreis und Vorlauftemperatur. Bodenbeläge spielen mit: Fliesen und Stein leiten Wärme gut, dicker Teppich und manche Parkettarten bremsen sie. Wir sagen Ihnen vorher, welcher Belag passt und welchen Wärmedurchlasswiderstand der Hersteller freigibt.
- Nasssystem im Estrich für Neubau und Kernsanierung
- Trockensystem mit geringer Aufbauhöhe, auch auf Holzbalkendecken
- Nachträglich im Fräsverfahren im vorhandenen Estrich
- Heizkreisverteiler, Stellantriebe und Einzelraumregelung
- Raumweise Heizlast, Verlegeplan und Einregulierung
- Spülen, Entschlammen und Systemtrennung bei alten Anlagen
So entsteht Ihre Fußbodenheizung
- 01
Vor-Ort-Termin
Wir prüfen Untergrund, Estrich, Aufbauhöhe, Türen und Treppen, den vorhandenen Wärmeerzeuger und den Platz für den Verteiler. Bei Nachrüstung öffnen wir den Estrich an einer Stelle zur Probe.
- 02
Heizlast und Verlegeplan
Wir berechnen die Heizlast je Raum und legen Verlegeabstand, Heizkreise und Vorlauftemperatur fest. Sie erhalten einen Verlegeplan und ein verbindliches Angebot.
- 03
Vorbereitung
Möbel raus, Boden frei, Belag entfernen. Beim Fräsverfahren wird der Estrich gereinigt und auf Risse und Hohlstellen geprüft. Der Verteilerkasten wird gesetzt.
- 04
Verlegen oder Fräsen
Im Neubau verlegen wir die Rohre auf Dämmung oder Systemplatten, im Bestand fräsen wir die Kanäle und legen die Rohre ein. Jeder Kreis wird am Verteiler angeschlossen.
- 05
Druckprobe und Einbetten
Vor dem Estrich oder der Ausgleichsmasse prüfen wir alle Kreise mit Druck auf Dichtheit und protokollieren das Ergebnis. Erst dann wird die Fläche geschlossen.
- 06
Aufheizen und Einregulieren
Funktionsheizen und Belegreifheizen nach Protokoll, danach stellen wir jeden Heizkreis nach Berechnung ein und übergeben Protokolle und Einsatzbericht.
- 01
Vor-Ort-Termin
Wir prüfen Untergrund, Estrich, Aufbauhöhe, Türen und Treppen, den vorhandenen Wärmeerzeuger und den Platz für den Verteiler. Bei Nachrüstung öffnen wir den Estrich an einer Stelle zur Probe.
- 02
Heizlast und Verlegeplan
Wir berechnen die Heizlast je Raum und legen Verlegeabstand, Heizkreise und Vorlauftemperatur fest. Sie erhalten einen Verlegeplan und ein verbindliches Angebot.
- 03
Vorbereitung
Möbel raus, Boden frei, Belag entfernen. Beim Fräsverfahren wird der Estrich gereinigt und auf Risse und Hohlstellen geprüft. Der Verteilerkasten wird gesetzt.
- 04
Verlegen oder Fräsen
Im Neubau verlegen wir die Rohre auf Dämmung oder Systemplatten, im Bestand fräsen wir die Kanäle und legen die Rohre ein. Jeder Kreis wird am Verteiler angeschlossen.
- 05
Druckprobe und Einbetten
Vor dem Estrich oder der Ausgleichsmasse prüfen wir alle Kreise mit Druck auf Dichtheit und protokollieren das Ergebnis. Erst dann wird die Fläche geschlossen.
- 06
Aufheizen und Einregulieren
Funktionsheizen und Belegreifheizen nach Protokoll, danach stellen wir jeden Heizkreis nach Berechnung ein und übergeben Protokolle und Einsatzbericht.
Sie überlegen, eine Fußbodenheizung nachzurüsten? Wir prüfen Estrich, Aufbauhöhe und Heizlast bei Ihnen vor Ort.
Welche Bauweise zu welchem Gebäude passt
Ob nass, trocken oder gefräst, entscheidet der Untergrund. Die Übersicht zeigt typische Ausgangslagen in Berlin und Brandenburg.
| Ausgangslage | Worauf es ankommt | Unsere Lösung |
|---|---|---|
| Neubau Einfamilienhaus | Aufbauhöhe planbar, Estrich kommt ohnehin | Nasssystem mit Wärmepumpe, raumweise Auslegung |
| Bestand mit tragfähigem Zement- oder Calciumsulfatestrich | Estrichdicke und Festigkeit, Randdämmung | Fräsverfahren ohne Estrichabriss |
| Altbau mit Holzbalkendecke und Dielen | Statik, kein Estrich, geringe Höhe an Türen | Trockensystem mit dünnem Aufbau |
| Kernsanierung im Plattenbau | Deckenhöhe, Trittschall, Anschluss an Fernwärme | Nass- oder Trockensystem je nach Aufbau |
| Badsanierung | Fliesen, kleine Fläche, oft nur Zusatzheizung | Einzelner Heizkreis, gegebenenfalls mit Handtuchheizkörper |
| Alte Fußbodenheizung der 1970er bis 1990er Jahre | Räume werden ungleich warm, Schlamm im Verteiler | Spülen, Verteiler erneuern, Systemtrennung prüfen |
Häufige Fragen aus der Planung
Diese Themen kommen in fast jedem Beratungsgespräch zur Fußbodenheizung vor.
Reicht die Aufbauhöhe?
Im Neubau wird die Höhe von Anfang an eingeplant. Im Bestand entscheidet die Aufbauhöhe über das System: Das Fräsverfahren erhöht den Boden kaum, Trockensysteme brauchen je nach Produkt wenige Zentimeter, ein neuer Nassestrich deutlich mehr. Kritisch sind Türen, Treppenstufen und Übergänge zu Nachbarräumen. Wir messen das beim Vor-Ort-Termin nach.
Funktioniert eine Fußbodenheizung im Altbau?
Ja, wenn der Untergrund passt und die Heizlast zur Fläche passt. In schlecht gedämmten Räumen reicht die Bodenfläche allein manchmal nicht aus, dann ergänzen wir mit einem Heizkörper oder einer Wandheizung. Deshalb rechnen wir vorher raumweise. Ob Ihr Boden gefräst werden kann oder ein Trockensystem nötig ist, klärt eine Probeöffnung.
Kann man in jeden Estrich eine Fußbodenheizung fräsen?
Nein. Der Estrich muss tragfähig und ausreichend dick sein, typischerweise mehrere Zentimeter, und darf keine Hohlstellen haben. Gussasphalt und sehr dünne Estriche sind oft ungeeignet. Wir prüfen das vorab mit einer Probeöffnung.
Fußbodenheizung und Wärmepumpe
Die Wärmepumpe arbeitet umso effizienter, je niedriger die Vorlauftemperatur ist. Ihre Effizienz über das Jahr beschreibt die Jahresarbeitszahl, kurz JAZ: Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Mit Fußbodenheizung sind JAZ-Werte von etwa 3,5 bis 4,5 erreichbar, mit alten Heizkörpern im Altbau eher 2,8 bis 3,4. Das sind Orientierungswerte, keine Zusage für Ihr Haus.
Muss ich für eine Wärmepumpe eine Fußbodenheizung haben?
Nein. Viele Wärmepumpen laufen auch mit Heizkörpern, wenn die Vorlauftemperatur passt. Eine Fußbodenheizung verbessert aber die Effizienz. Wir prüfen, ob einzelne Heizkörper getauscht werden müssen oder ob eine Flächenheizung sinnvoll ist.
Alte Fußbodenheizung wird nicht mehr warm
Fußbodenheizungen aus den 1970er bis 1990er Jahren wurden oft mit Kunststoffrohren ohne Sauerstoffsperre verlegt. Über die Jahre dringt Sauerstoff ein, Stahlteile im System korrodieren, es bildet sich Schlamm. Die Folge: verstopfte Kreise, ungleich warme Räume, defekte Pumpen. Wir spülen die Kreise mit einem Wasser-Luft-Impulsverfahren, erneuern bei Bedarf den Verteiler und trennen das System über einen Wärmetauscher vom Kessel oder der Wärmepumpe, damit neue Geräte geschützt sind.
Welcher Bodenbelag passt?
Fliesen, Naturstein und Vinyl leiten Wärme gut. Parkett und Laminat gehen, wenn der Hersteller sie für Fußbodenheizung freigibt und die Oberflächentemperatur begrenzt bleibt. Dicke Teppiche mit Filzunterlage bremsen die Wärme stark. Wir berücksichtigen den Belag bereits bei der Auslegung.
Fußbodenheizung nach Gebäudetyp
Neubau und Anbau
Nasssystem im Estrich, raumweise ausgelegt, kombiniert mit Wärmepumpe. Wichtig ist die frühe Abstimmung mit Estrichleger und Architekt zu Höhen, Dehnfugen und Aufheizprotokoll.
Gründerzeit-Altbau
Holzbalkendecken mit Dielen verlangen ein Trockensystem mit geringem Gewicht. Im Erdgeschoss über Keller oder in Bädern mit Estrich ist das Fräsverfahren möglich.
Nachkriegs- und Plattenbau
Meist tragfähiger Estrich, gute Voraussetzungen für das Fräsverfahren. Bei Fernwärme prüfen wir den Anschluss über einen eigenen Mischkreis.
Einfamilienhaus aus den 1990er und 2000er Jahren
Oft schon teilweise mit Fußbodenheizung. Wir erweitern auf weitere Räume, erneuern Verteiler und regulieren das Gesamtsystem für die Wärmepumpe ein.
Für wen wir Fußbodenheizungen planen
Bauherren
Frühe Planung von Heizlast, Aufbau und Verteilerstandorten, damit Estrich und Heizung zusammenpassen.
Eigentümer im Bestand
Nachrüstung ohne Estrichabriss im Fräsverfahren, auch raumweise, zum Beispiel beginnend mit Bad und Wohnzimmer.
Wohnungseigentümer und WEG
Nachrüstung in der Wohnung mit Anschluss an die Zentralheizung. Wir klären, was Gemeinschaftseigentum betrifft und was Sie allein entscheiden dürfen.
Sanierer und Architekten
Verlegeplanung, Heizlastberechnung und Ausführung aus einer Hand, abgestimmt mit den übrigen Gewerken.
Typische Fehler bei Fußbodenheizungen
Kein oder falscher Abgleich
Kurze Kreise bekommen zu viel Wasser, lange zu wenig. Das Bad wird heiß, das Wohnzimmer bleibt kühl. Die Lösung ist eine Einstellung jedes Kreises nach Berechnung.
Verschlammung
Alte Rohre ohne Sauerstoffsperre lassen Sauerstoff eindringen, Korrosionsschlamm setzt Kreise und Ventile zu. Spülen und Systemtrennung helfen.
Zu schnelles Aufheizen des Estrichs
Ohne Aufheizprotokoll können Risse entstehen und Beläge sich lösen. Wir heizen nach Protokoll und dokumentieren die Schritte.
Ungeeigneter Belag
Ein Belag mit hohem Wärmedurchlasswiderstand zwingt zu höherer Vorlauftemperatur und kostet Effizienz, gerade mit Wärmepumpe.
Neubau oder Kernsanierung in Planung? Sprechen Sie früh mit uns über Aufbauhöhe, Estrich und Verlegeplan.
Fußbodenheizung in den Berliner Bezirken
Ob gefräst, trocken oder nass verlegt, hängt vom Gebäudebestand ab. So sieht das in den Bezirken typischerweise aus.
Fußbodenheizung Mitte
Ortsteile: Mitte, Moabit, Tiergarten, Wedding, Gesundbrunnen, Hansaviertel
In Mitte reicht der Bestand vom Gründerzeithaus in Moabit und im Wedding über Nachkriegsbauten im Hansaviertel bis zu Neubauten rund um die Heidestraße. In den Altbauten liegen oft Dielen auf Holzbalkendecken, dort kommt nur ein leichtes Trockensystem infrage, und die Statik muss passen. In Nachkriegsbauten und sanierten Häusern mit Estrich ist das Fräsverfahren eine gute Option, weil die Aufbauhöhe praktisch gleich bleibt und Türen nicht gekürzt werden müssen. Bei Eigentumswohnungen mit Anschluss an eine Zentralheizung klären wir, ob die Vorlauftemperatur der Hausanlage zu einer Fußbodenheizung passt oder ob ein eigener Mischkreis nötig ist. Wer im Zuge einer Wohnungssanierung ohnehin den Boden öffnet, sollte die Fußbodenheizung früh mitplanen, dann lassen sich Leitungswege und Verteilerstandort sauber festlegen. Das verbindliche Angebot folgt nach dem Vor-Ort-Termin.
In einer Eigentumswohnung in Moabit mit Zementestrich wird im Wohnzimmer und Bad eine Fußbodenheizung eingefräst. Ein Verteiler mit Mischkreis sorgt dafür, dass die höhere Vorlauftemperatur der Zentralheizung auf etwa 35 °C abgesenkt wird.
Fußbodenheizung Friedrichshain und Kreuzberg
Ortsteile: Friedrichshain, Kreuzberg
Friedrichshain-Kreuzberg besteht zu großen Teilen aus Gründerzeitbauten, dazu kommen Plattenbauten an der Karl-Marx-Allee und Neubauten an der Spree. In den Altbauwohnungen mit Holzbalkendecken und Dielen planen wir Trockensysteme mit geringem Gewicht und niedrigem Aufbau, oft nur in einzelnen Räumen wie Bad und Küche. In Plattenbauwohnungen und Nachkriegsbauten mit tragfähigem Estrich lohnt der Blick auf das Fräsverfahren. Viele Wohnungen hängen an einer Gasetagenheizung. Wer diese in den nächsten Jahren durch eine Wohnungswärmepumpe oder einen Anschluss an eine zentrale Anlage ersetzen möchte, profitiert von niedrigen Vorlauftemperaturen. Dann ist eine Fußbodenheizung ein sinnvoller Schritt, der sich gut mit einer Badsanierung verbinden lässt. In Eigentümergemeinschaften klären wir, welche Eingriffe den Beschluss der Gemeinschaft brauchen. Vor der Planung steht immer die Heizlast je Raum, damit die Fläche auch wirklich reicht.
In einer Friedrichshainer Altbauwohnung mit Dielenboden wird bei einer Wohnungssanierung ein Trockensystem mit rund 3 cm Aufbau verlegt. Die Statik der Holzbalkendecke wird vorher geprüft, die Türen bleiben unverändert.
Fußbodenheizung Pankow
Ortsteile: Prenzlauer Berg, Pankow, Weißensee, Niederschönhausen, Karow, Buch, Französisch Buchholz
Pankow ist ein Bezirk der Gegensätze: sanierte Altbauten in Prenzlauer Berg, Einfamilienhäuser in Karow, Buchholz, Blankenburg und Rosenthal, dazu viele Neubauprojekte in Weißensee und Buch. Im Neubau verlegen wir Nasssysteme, meist in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. In Einfamilienhäusern aus den 1990er Jahren gibt es oft schon eine Fußbodenheizung im Erdgeschoss und Heizkörper im Obergeschoss. Beim Umstieg auf eine Wärmepumpe prüfen wir, ob das Obergeschoss im Fräsverfahren nachgerüstet werden kann, damit die gesamte Anlage mit niedriger Vorlauftemperatur läuft. In Prenzlauer Berg sind es eher einzelne Räume in Altbauwohnungen, bei denen Trockensysteme auf Dielen zum Einsatz kommen. Überall gilt: Erst die Heizlast je Raum, dann das System. Danach wählen wir die Bauweise, die zu Untergrund, Belag und Budget passt, und nennen Ihnen eine ehrliche Kostenorientierung.
In einem Einfamilienhaus in Französisch Buchholz werden die Räume im Obergeschoss nachträglich gefräst. Danach läuft die neue Wärmepumpe im ganzen Haus mit einer Vorlauftemperatur um 35 °C.
Fußbodenheizung Charlottenburg und Wilmersdorf
Ortsteile: Charlottenburg, Wilmersdorf, Westend, Grunewald, Halensee, Schmargendorf
In Charlottenburg und Wilmersdorf prägen großzügige Altbauwohnungen mit hohen Decken und Parkett das Bild, dazu Villen in Westend und Grunewald. Hohe Räume und große Fensterflächen bedeuten eine hohe Heizlast je Quadratmeter. Deshalb rechnen wir hier besonders genau, ob die Bodenfläche allein reicht oder ob Heizkörper unter den Fenstern bleiben sollten. Auf Holzbalkendecken mit Parkett kommen Trockensysteme infrage, das Parkett muss für Fußbodenheizung geeignet sein. In Villen mit Estrich im Erdgeschoss ist das Fräsverfahren eine elegante Lösung, weil Fliesen oder Naturstein nach der Nachrüstung neu verlegt werden können, ohne die Raumhöhe zu verändern. In denkmalgeschützten Häusern stimmen wir uns zu Bodenbelägen und Eingriffen frühzeitig ab. Für Parkett, das bleiben soll, prüfen wir die Freigabe des Herstellers und die zulässige Oberflächentemperatur. So vermeiden wir Fugen und Verformungen im Holz.
In einer Westender Villa wird das Erdgeschoss mit Natursteinboden im Fräsverfahren nachgerüstet. Wegen der großen Fensterflächen bleiben zwei Heizkörper als Ergänzung erhalten.
Fußbodenheizung Spandau
Ortsteile: Spandau, Staaken, Siemensstadt, Haselhorst, Wilhelmstadt, Kladow, Gatow
Spandau hat viel Neubau in der Wasserstadt und in Staaken, dazu Einfamilienhausgebiete in Kladow und Gatow und Siedlungen der Nachkriegszeit in Haselhorst und Siemensstadt. In neuen Reihenhäusern und Eigentumswohnungen ist die Fußbodenheizung Standard. Dort werden wir häufig gerufen, weil einzelne Räume nicht warm werden. Meist fehlt ein sauberer Abgleich am Verteiler oder ein Stellantrieb ist defekt. In älteren Einfamilienhäusern in Kladow und Gatow geht es um die Nachrüstung, oft in Verbindung mit dem Wechsel vom Öl- oder Gaskessel zur Wärmepumpe. Ein tragfähiger Estrich ist in diesen Häusern häufig vorhanden, dann spricht viel für das Fräsverfahren. In den Siedlungshäusern der Nachkriegszeit prüfen wir die Dämmung unter dem Estrich, weil sie über den Wärmeverlust nach unten entscheidet.
In einem Reihenhaus in der Wasserstadt bleibt das Kinderzimmer kühl. Der Durchflussmesser des Kreises steht auf null, der Stellantrieb ist defekt. Nach Tausch und Neueinstellung aller Kreise ist die Wärmeverteilung gleichmäßig.
Fußbodenheizung Steglitz und Zehlendorf
Ortsteile: Steglitz, Lichterfelde, Lankwitz, Zehlendorf, Dahlem, Wannsee, Nikolassee
Steglitz-Zehlendorf ist von Einfamilienhäusern und Villen geprägt, viele davon aus den 1950er bis 1980er Jahren mit Öl- oder Gaskessel und Heizkörpern. Wer hier auf eine Wärmepumpe umsteigt, fragt oft nach einer Fußbodenheizung. Unsere Antwort hängt vom Einzelfall ab: Mit einer raumweisen Heizlastberechnung prüfen wir, ob größere Heizkörper reichen oder ob eine Flächenheizung in den Haupträumen die Vorlauftemperatur spürbar senkt. Im Erdgeschoss mit Estrich ist das Fräsverfahren eine bewährte Methode, im Dachgeschoss mit Holzbalkenlage eher ein Trockensystem. In Dahlem und Zehlendorf gibt es außerdem Häuser mit Fußbodenheizungen aus den 1970er Jahren, deren Rohre keine Sauerstoffsperre haben. Diese spülen wir und trennen das System vom neuen Wärmeerzeuger. So bleibt die neue Anlage auch langfristig frei von Schlamm und Ablagerungen.
Ein Haus in Lichterfelde mit Fußbodenheizung von 1978 wird auf Wärmepumpe umgestellt. Wir spülen alle Kreise, setzen einen neuen Verteiler und einen Systemtrenner, damit Schlamm die Wärmepumpe nicht belastet.
Fußbodenheizung Tempelhof und Schöneberg
Ortsteile: Schöneberg, Friedenau, Tempelhof, Mariendorf, Marienfelde, Lichtenrade
Von unserem Sitz in Schöneberg aus betreuen wir den Bezirk mit kurzen Wegen. In Schöneberg und Friedenau überwiegen Gründerzeitwohnungen mit Dielen auf Holzbalkendecken, in Tempelhof, Mariendorf und Lichtenrade Siedlungshäuser, Reihenhäuser und Mehrfamilienhäuser der Nachkriegszeit. In den Altbauwohnungen planen wir häufig eine Fußbodenheizung nur im Bad, als Trockensystem oder im neuen Estrich einer Badsanierung. In den Reihen- und Siedlungshäusern im Süden des Bezirks ist der Estrich meist tragfähig, dort lohnt das Fräsverfahren, gerade wenn ohnehin neue Böden geplant sind. Wer in Lichtenrade oder Marienfelde auf eine Wärmepumpe umsteigt, kann mit der Nachrüstung der Haupträume die Vorlauftemperatur senken und die Jahresarbeitszahl verbessern. Eine raumweise Heizlastberechnung zeigt vorher, welche Räume die Nachrüstung wirklich brauchen. Nicht jeder Raum muss gefräst werden, damit das Haus mit niedriger Vorlauftemperatur auskommt.
In einem Reihenhaus in Mariendorf werden Wohnzimmer, Flur und Küche im Fräsverfahren nachgerüstet, bevor neue Fliesen verlegt werden. Die Arbeiten dauern rund eine Woche, danach folgt der Belag.
Fußbodenheizung Neukölln
Ortsteile: Neukölln, Britz, Buckow, Rudow, Gropiusstadt
Im Norden Neuköllns stehen dicht bebaute Altbauquartiere, im Süden Britz, Buckow und Rudow mit Einfamilien- und Reihenhäusern, dazu die Gropiusstadt mit großen Wohnanlagen. In den Altbauwohnungen des Nordens kommen Trockensysteme auf Dielen infrage, meist im Zuge einer Wohnungssanierung. In der Gropiusstadt mit Fernwärme und tragfähigem Estrich ist eine Fußbodenheizung in einzelnen Wohnungen möglich, wenn sie über einen eigenen Mischkreis angeschlossen wird und die Gemeinschaft oder der Vermieter zustimmt. In Rudow und Buckow sind es Einfamilienhäuser, bei denen der Wechsel zur Wärmepumpe den Anstoß gibt. Dort rechnen wir raumweise, prüfen den Estrich und besprechen, ob das Fräsverfahren oder größere Heizkörper die wirtschaftlichere Lösung sind. Die Entscheidung treffen Sie auf Basis von Zahlen, nicht auf Basis von Versprechen.
In einem Einfamilienhaus in Rudow ergibt die Heizlastberechnung, dass im Erdgeschoss eine gefräste Fußbodenheizung und im Obergeschoss größere Heizkörper die Vorlauftemperatur auf rund 40 °C senken.
Fußbodenheizung Treptow und Köpenick
Ortsteile: Treptow, Köpenick, Adlershof, Johannisthal, Friedrichshagen, Müggelheim, Grünau
Treptow-Köpenick hat viel Neubau in Adlershof und Johannisthal und große Einfamilienhausgebiete in Müggelheim, Rahnsdorf, Grünau und Bohnsdorf. In neuen Häusern verlegen wir Nasssysteme mit Wärmepumpe, in bestehenden Häusern geht es um die Nachrüstung. Viele ältere Häuser am Wasser haben unbeheizte Keller, deshalb prüfen wir vor dem Fräsen, ob unter dem Estrich ausreichend gedämmt ist, sonst geht ein Teil der Wärme nach unten verloren. In Friedrichshagen und der Köpenicker Altstadt gibt es Altbauten mit Holzbalkendecken, dort planen wir Trockensysteme. In Neubaugebieten der 2000er Jahre werden wir häufig wegen schlecht eingestellter Kreise gerufen. Ein nachträglicher hydraulischer Abgleich am Verteiler bringt dann oft mehr als jede neue Technik. Das kostet wenig und spart über Jahre Energie.
In einem Haus in Bohnsdorf von 2004 werden einzelne Räume nicht warm, während das Bad überheizt. Nach Berechnung werden alle Kreise am Verteiler neu eingestellt, die Vorlauftemperatur kann um mehrere Grad sinken.
Fußbodenheizung Marzahn und Hellersdorf
Ortsteile: Marzahn, Hellersdorf, Biesdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf
In Marzahn-Hellersdorf stehen Plattenbauten mit Fernwärme neben den großen Einfamilienhausgebieten in Biesdorf, Kaulsdorf und Mahlsdorf. In der Platte ist eine Fußbodenheizung vor allem bei Wohnungssanierungen ein Thema, oft im Bad. Der Anschluss erfolgt dann über einen eigenen Regelkreis an die Hausheizung, die Zustimmung der Eigentümer oder der Verwaltung ist Voraussetzung. In den Siedlungsgebieten gibt es viele Häuser aus den 1990er Jahren und Neubauten, die ohnehin mit Fußbodenheizung gebaut wurden. Beim Wechsel auf die Wärmepumpe sind sie gut vorbereitet. Ältere Siedlungshäuser haben oft Heizkörper, dort prüfen wir, ob das Fräsverfahren im Erdgeschoss sinnvoll ist. Außerdem spülen wir Anlagen, bei denen sich über die Jahre Schlamm in den Kreisen gesammelt hat. Danach werden die Kreise neu eingestellt.
Ein Siedlungshaus in Kaulsdorf mit Heizkörpern erhält im Erdgeschoss eine gefräste Fußbodenheizung. Zusammen mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe kann die Anlage nach der Umstellung mit niedrigerer Vorlauftemperatur laufen.
Fußbodenheizung Lichtenberg
Ortsteile: Lichtenberg, Friedrichsfelde, Karlshorst, Rummelsburg, Hohenschönhausen
Lichtenberg vereint Plattenbauten in Hohenschönhausen und Friedrichsfelde, Altbau im Weitlingkiez, Stadtvillen in Karlshorst und Neubau an der Rummelsburger Bucht. Im Neubau ist die Fußbodenheizung verbreitet, dort erreichen uns Anfragen zu ungleich warmen Räumen, defekten Stellantrieben und Raumthermostaten. In Karlshorst mit seinen Villen aus der Zeit um 1900 und den Einfamilienhäusern geht es um die Nachrüstung beim Heizungstausch. Je nach Geschoss nutzen wir das Fräsverfahren im Estrich oder ein Trockensystem auf den Holzbalkendecken. In Plattenbauwohnungen mit tragfähigem Estrich ist eine Fußbodenheizung bei der Sanierung möglich, sofern der Anschluss an die Fernwärme über einen eigenen Mischkreis geregelt wird und die Verwaltung einverstanden ist. Bei Neubauten prüfen wir zusätzlich, ob die Raumthermostate richtig den Kreisen am Verteiler zugeordnet sind. Vertauschte Zuordnungen sind häufiger, als man denkt.
In einer Karlshorster Stadtvilla wird das Erdgeschoss gefräst, das Dachgeschoss erhält ein Trockensystem. Beide Bereiche hängen an einem gemeinsamen Verteiler und sind raumweise abgeglichen.
Fußbodenheizung Reinickendorf
Ortsteile: Reinickendorf, Tegel, Wittenau, Hermsdorf, Frohnau, Heiligensee, Märkisches Viertel
Reinickendorf reicht von den Einfamilienhaus- und Villengebieten in Frohnau, Hermsdorf und Heiligensee bis zum Märkischen Viertel mit seinen großen Wohnanlagen. In Frohnau und Hermsdorf stehen viele Häuser aus den 1930er bis 1970er Jahren mit Öl- oder Gaskessel. Wer dort auf eine Wärmepumpe umstellt, prüft mit uns, ob eine Fußbodenheizung in den Haupträumen die Vorlauftemperatur ausreichend senkt. Der Estrich in diesen Häusern ist oft tragfähig, bei sehr alten Häusern finden wir aber auch Holzdielen auf Lagerhölzern, dann wird es ein Trockensystem. Im Märkischen Viertel geht es um einzelne Wohnungen bei der Sanierung. In Heiligensee gibt es zudem Häuser mit alten Fußbodenheizungen, die wir spülen und für den neuen Wärmeerzeuger vorbereiten. Vor der Planung steht auch hier die raumweise Heizlastberechnung.
In einem Frohnauer Haus aus den 1960er Jahren werden Wohn- und Esszimmer gefräst, die Schlafräume behalten größere Heizkörper. So kann die neue Wärmepumpe mit einer Vorlauftemperatur unter 45 °C arbeiten.
Fußbodenheizung im Brandenburger Umland
Im Umland ist die Fußbodenheizung in vielen Neubaugebieten Standard. Bei älteren Häusern geht es um Nachrüstung und Wartung.
Fußbodenheizung Potsdam
Villen und Altbauten mit Holzbalkendecken bekommen Trockensysteme, Neubauten im Bornstedter Feld oder in Krampnitz Nasssysteme mit Wärmepumpe. Wir planen raumweise.
Fußbodenheizung Falkensee
Viele Häuser der 1990er und 2000er Jahre haben bereits eine Fußbodenheizung. Wir gleichen sie hydraulisch ab und bereiten sie auf den Wechsel zur Wärmepumpe vor.
Fußbodenheizung Teltow
Neubaugebiete mit Fußbodenheizung und Wärmepumpe: Wir kümmern uns um Verteiler, Stellantriebe und die Einregulierung, wenn einzelne Räume nicht warm werden.
Fußbodenheizung Kleinmachnow
Ältere Einfamilienhäuser mit tragfähigem Estrich eignen sich häufig für das Fräsverfahren. Wir prüfen Estrich, Dämmung und Belag vor Ort.
Fußbodenheizung Bernau
Neubau und Nachrüstung im Bestand: Wir verlegen Nasssysteme im Neubau und fräsen in bestehende Estriche, abgestimmt auf die neue Wärmepumpe.
Fußbodenheizung Oranienburg
Siedlungshäuser mit Heizkörpern und Neubauten mit Flächenheizung: Wir beraten, welche Kombination die Vorlauftemperatur für Ihr Haus wirksam senkt.
Fußbodenheizung Werder (Havel)
Häuser am Wasser mit unbeheizten Kellern verlangen eine gute Dämmung unter dem Estrich. Wir prüfen den Aufbau, bevor wir fräsen oder neu verlegen.
Ihre alte Fußbodenheizung wird nicht mehr richtig warm? Wir spülen das System und prüfen den Verteiler.
Warum CLIENI SHK für Ihre Fußbodenheizung
Häufige Fragen zur Fußbodenheizung in Berlin
Das hängt von der Fläche, vom Zustand und der Eignung des Estrichs, vom Bodenbelag, der vorher entfernt und danach neu verlegt wird, und vom Heizkreisverteiler ab. Kommt ein neuer Wärmeerzeuger dazu, steigt der Umfang. Sie bekommen vorab ein verbindliches Angebot. Planen Sie die Fußbodenheizung zusammen mit einer Wärmepumpe, beginnt es mit dem kostenlosen Wärmepumpen-Check vor Ort.
Beim Nasssystem liegen die Rohre im Estrich, der die Wärme speichert. Es braucht mehr Aufbauhöhe und Trocknungszeit. Trockensysteme liegen in Systemplatten unter Trockenestrich oder Belag, sind leichter, flacher und schneller fertig, reagieren aber mit weniger Speichermasse.
Wir fräsen schmale Kanäle in den vorhandenen Estrich, legen dünne Heizrohre ein, prüfen sie mit Druck auf Dichtheit und verschließen die Fläche mit Ausgleichsmasse. Der Boden wird dadurch kaum höher, der alte Estrich bleibt liegen.
Ein normal großer Raum ist im Fräsverfahren meist in wenigen Tagen gefräst, belegt und verschlossen. Danach braucht die Ausgleichsmasse Zeit zum Aushärten, bevor der Belag folgt. Beim Nasssystem mit neuem Estrich dauert es wegen der Trocknung deutlich länger.
Meist genügen 30 bis 35 °C, in schlecht gedämmten Räumen etwas mehr. Das ist deutlich weniger als bei klassischen Heizkörpern und ein wesentlicher Grund, warum Fußbodenheizung und Wärmepumpe gut zusammenpassen.
Ja. Weil diese Wärmeerzeuger oft mit höherer Temperatur arbeiten, braucht die Fußbodenheizung einen Mischkreis, der die Vorlauftemperatur absenkt und begrenzt. Wir planen den Anschluss passend zu Ihrer Anlage.
Der Verteiler ist die Zentrale der Fußbodenheizung. Von ihm gehen die einzelnen Heizkreise ab, an ihm sitzen Durchflussmesser zum Einstellen und Stellantriebe, die von den Raumthermostaten gesteuert werden.
Häufig sind die Kreise verschlammt, weil alte Kunststoffrohre ohne Sauerstoffsperre Sauerstoff ins System lassen. Wir spülen die Kreise, erneuern bei Bedarf Verteiler und Ventile und trennen das System per Wärmetauscher vom Wärmeerzeuger.
Eine Fußbodenheizung allein ist keine Heizung im Sinne der KfW-Heizungsförderung. Wird sie im Zuge eines geförderten Wechsels auf eine Wärmepumpe eingebaut, kann sie als begleitende Maßnahme zu den förderfähigen Kosten zählen. Wir prüfen das im Einzelfall, eine Zusage oder Förderhöhe können wir nicht garantieren.
Fliesen, Naturstein und Vinyl leiten Wärme gut. Parkett und Laminat sind möglich, wenn der Hersteller sie für Fußbodenheizung freigibt. Dicke Teppiche bremsen die Wärmeabgabe und erhöhen die nötige Vorlauftemperatur.
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Fußbodenheizung und Wärmepumpe zusammen planen: Wir rechnen Heizlast und Vorlauftemperatur für Ihr Haus durch.

